von Cresspahl » Sa 4. Jun 2011, 12:42
Patzer,
das Problem bei Modevarianten (und Breyer ist derzeit - mehr oder weniger - in Mode) ist doch, dass die Bücher noch schneller veralten als bei Nebenvarianten. Ich würde daher empfehlen, sich mittels Datenbank die relevanten Partien der Elitespieler (Carlsen, Shirov, Mamedjarov, Avrukh etc pp haben ja alle Breyer im Repertoire) anzuschauen und sich gegen jede der großen Hauptvarianten im Breyer etwas zurechtzulegen.
Ich hab letztens selbst einmal das Material dazu durchgeschaut und bin auf folgende Varianten gestoßen, die mir eine detailliertere Beschäftigung lohnend erscheinen ließen:
a)9.h3 Sb8 10.d4 Sbd7 11.Sbd2 Lb7 12.Lc2 Te8 13.a4 Lf8 14.Ld3 b4!?
b)9.h3 Sb8 10.d4 Sbd7 11.Sbd2 Lb7 12.Lc2 Te8 13.Sf1 Lf8 14.Sg3 g6 15.b3 d5 oder auch 15...c6
Natürlich gibt es von den Hauptlinien noch 1-2 Abweichungen, aber viel weniger als beispielsweise im Marshall. Imo daher interessant für Amateure. Bücher zu Breyer kenne ich leider keine, ich arbeite fast nur mit Datenbanken.
(18:12:13) Latvian_Gambit: du bist der einzige der mich regelmäßig bügelt
(18:12:15) Latvian_Gambit: no homo