nach 1.d4 d5 2.Nf3 Nf6 3.e3 c6 4.c4 Bg4 kommen wir sehr wohl auch in tobi's zugfolge, auch wenn es nicht direkt mit dem thema zusammenhängt. Aber wenn Tobi uns allen mitteillen möchte was er in dieser linie und in der "cousin-linie" 1.d4 d5 2.Nf3 Nf6 3.e3 Bg4 4.h3 als kritisch beachtet ist dies auf jeden fall auch wilkommen.
Wieder zurück zum eigentlichen thema:
leider konnte ich den zug 16.Qa3 noch nicht testen, dafür bekam ich in letzter zeit folgende variante mehrmals aufgetischt:
1.d4 d5 2.Nf3 Nf6 3.e3 Bf5 4.c4 c6 (was macht man eigentlich gegen 4...e6 ?) 5.cxd5 cxd5 6.Qb3 Qc7 7.Bd2 e6 8.Bb5+ Nbd7
summerscale gibt hier eine linie welche vor allem auf taktischen tricks basiert meiner meinung nach:
9.Nc3 a6 10.Rc1 Qb6 11.Qa4 Rd8 12.Ne5 Be7 13.Bxd7+ Nxd7 14.Nd1 Qb5 15.Qxb5 axb5
und meint dass weiss hier besser steht, gibt aber in den kommentaren an dass 11...Qd8 ein besserer zug sei. Nur leider wird verheimlicht, wie man dagegen spielt, evtl weil es der autor selber auch nicht weiss? Die praxis hat darauf 12.Be2 (Hebden-Ledger, 1/2-1/2) und 12.Bxd7 Nd7 13.Ne2 (Saric- Dizdarevic 1/2-1/2 und Nedimovic-Bosiocic 0-1). 12.Bxd7 scheint mir im sinne der eröffnung logischer zu sein, da danach Bb4 passieren kann, aber auch Hebden's zug macht sinn, wenn ich auch irgendwie das gefühl habe, die weissen figuren stehen sich gegenseitig auf den füssen)
das buch liefert auch eine alternativ-variante:
9.0-0 a6 10.Rc1 Qb6 11.Be2 ... "mit leichtem plus", fals mir jemand erklären könnte wieso weiss hier ein leichtes plus hat wäre ich schon dankbar...
in meiner datenbank gibt es übrigens eine partie von Palisser, wo
9.0-0 a6 10.Bxd7 Nxd7 11.Ne5 Rc8 gespielt wurde. dies scheint mir im sinne von "tempogewinn" am besten zu sein, anstelle von Be2 wird er abgetauscht. Aber was spricht hier gegen 11...Nxe5? irgendwas müssen die sich ja dabei gedacht haben, aber was?
