Wie bezahlt man Schach als Leistungssport?

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Wie bezahlt man Schach als Leistungssport?

Beitragvon klötzchenschieber » Fr 6. Aug 2010, 10:56

Hallo zusammen,

die Diskussionen um die Olympiamannschaft wirft für mich die grundsätzliche Frage, ob Schach als Leistungssport in Deutschland überhaupt gefragt ist. Da gibt es eine Reihe von sehr polemischen Ansätzen unter http://rankzero.de/, andere Meinungen sind verstreut über zig Foren- und sonstige Diskussionsseiten.

Dabei geht es immer wieder um die Frage, wie kann man von Schach leben, sollte man vom Schach leben können und bis zu welchem Umfang sollte dies gefördert werden.

Meine Meinung:

Ich freue mich darüber, wenn deutsche Spieler in starken Turnieren mitspielen und Erfolg haben. Das geht nur, wenn sie Profis sind, daher sollte man vom Schach leben können.

Vom Schach leben kann man auch international nur, wenn man entweder lange Zeit Top 10 ist oder auf Dauer diversifiziert, d.h. nicht nur spielt, sondern trainiert, schreibt oder erbt (Lobron). Auch andere Karrieren sind denkbar, John Nunn ist Verleger geworden.

Ich denke schon, dass der DSB hier mehr machen muss. Entweder er akquiriert Sponsoren oder - wenn das nicht läuft - er lässt durch seine Mitglieder fördern.
Mit 2 €/Jahr pro Mitglied ließe sich genug Geld auftreiben, um
- die Deutsche Meisterschaft auch im bisherigen Format finanziell vernünftig auszustatten (40.-50.000 €., Preisfond, sonstiges wie gehabt)
- ein Rundenturnier zur Qualifikation für die Nationalmannschaft zu spielen (nochmal 40-50.000 € + Nebenkosten)
- die Olympiamannschaft auszustatten (nochmals 40.-50.000 €, dann aber erfolgsabhängig, z.B.: Grundgehalt 4.000 €, Top 10: +4.000 €, Top 5: + 4.000 €, letzteres passiert sowieso nicht so oft, hier kann man mehrere Jahre zusammenfassen...) Für die Damen rechne ich nichts, da dies nur Lieschen betreffen würde - der Rest sind sowieso Amateure.

Mein Bedarf an nationalem Leistungssport wäre damit gedeckt, für ein Bier in der Kneipe oder manch anderes Freizeitvergnügen bezahlt man mehr. Und die Spieler müssten was leisten, um an die Fleischtöpfe zu kommen, die dafür aber auch ordentlich ausgestattet wären. Aber ich habe den Verdacht, dass diese 2 €/Jahr den meisten schon wieder existenzgefährdend vorkommen.

Ich vergleiche Schach gerne mit anderen Sportarten (es müssen ja nicht direkt die Pferde meiner Familie sein, die den berühmten halben Uhrensatz pro Monat fressen), in denen schnell ein Vielfaches investiert werden muss - und sei es nur in ein Paar Schuhe pro Jahr um überhaupt laufen zu können. Schachspieler wollen es kostenfrei - und möglichst sponsorenfinanziert.
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Re: Wie bezahlt man Schach als Leistungssport?

Beitragvon Riddler » Fr 6. Aug 2010, 13:22

Ich denke schon, dass der DSB hier mehr machen muss. Entweder er akquiriert Sponsoren oder - wenn das nicht läuft - er lässt durch seine Mitglieder fördern.
Mit 2 €/Jahr pro Mitglied ließe sich genug Geld auftreiben, um
- die Deutsche Meisterschaft auch im bisherigen Format finanziell vernünftig auszustatten (40.-50.000 €., Preisfond, sonstiges wie gehabt)
- ein Rundenturnier zur Qualifikation für die Nationalmannschaft zu spielen (nochmal 40-50.000 € + Nebenkosten)
- die Olympiamannschaft auszustatten (nochmals 40.-50.000 €, dann aber erfolgsabhängig, z.B.: Grundgehalt 4.000 €, Top 10: +4.000 €, Top 5: + 4.000 €, letzteres passiert sowieso nicht so oft, hier kann man mehrere Jahre zusammenfassen...) Für die Damen rechne ich nichts, da dies nur Lieschen betreffen würde - der Rest sind sowieso Amateure.

Mein Bedarf an nationalem Leistungssport wäre damit gedeckt, für ein Bier in der Kneipe oder manch anderes Freizeitvergnügen bezahlt man mehr. Und die Spieler müssten was leisten, um an die Fleischtöpfe zu kommen, die dafür aber auch ordentlich ausgestattet wären. Aber ich habe den Verdacht, dass diese 2 €/Jahr den meisten schon wieder existenzgefährdend vorkommen.

Ich vergleiche Schach gerne mit anderen Sportarten (es müssen ja nicht direkt die Pferde meiner Familie sein, die den berühmten halben Uhrensatz pro Monat fressen), in denen schnell ein Vielfaches investiert werden muss - und sei es nur in ein Paar Schuhe pro Jahr um überhaupt laufen zu können. Schachspieler wollen es kostenfrei - und möglichst sponsorenfinanziert.


Ja aber...
ich *bin* bereits zahlendes Mitglied des DSB. Wenn das, was der gute Najditsch da in seiner Tirade veröffentlich stimmt, dann wäre es doch zunächst mal geboten, sich über die sinnvolle Verteilung der bereits fließenden Gelder Gedanken zu machen, statt den Mitgliedern einen (un-)freiwilligen Solizuschlag aufs Auge zu drücken?! Ich fürchte, mit Deinem Vorschlag würde dem zweifelhaften Gebrauch der Gelder sogar noch Vorschub geleistet. Denn dann hat der DSB nämlich eine klare Trennung. 2€ für die Profis, die restlichen 120€ für uns, prima! Erinnert mich ein wenig an den Stadthalter bei "Asterix bei den Schweizern" ("...und das ist für Rom.") :)

Ernsthaft: es gibt mehr als genug Schachspieler, die sich für die deutsche Nationalmannschaft absolut Null interessieren und die einfach nur Schach spielen wollen. Ein paar von denen kennen nicht mal die Namen der GMs. Wie willst Du denen verklickern, dass sie nun für die Brötchen des Herrn X zahlen sollen?

Weiterhin ist ein erheblicher Teil der Schachspieler ... sagen wir mal... "sparsam". Warst Du mal während eines internationalen Turniers auf schach.de? Wenn da ein Seirawan sich 5 Stunden lang zur Bespaßung der Schachgemeinde den Mund fusselig kommentiert und die Leute dafür einen Euro zahlen sollen, dann tobt die Volksseele. Sowas muss ja wohl umsonst sein! Geht ja nicht an, dass man für sowas auch noch bezahlen muss! etc.etc.etc.

Und nun stellen wir uns mal vor, die Schachgemeinschaft bezahlt tatsächlich ihre 2€ im Jahr. Und dann macht der Gustafsson gegen den Kramnik nach 15 Zügen Remis. Kannst Du dir vorstellen, was dann passiert? Von wegen "Ich bezahle die dafür und was machen die? Schieben einfach so ein Salonremis! Unglaublich! Und das von MEINEM Geld!" :lol:
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Beitragvon stoppelhoppler » Fr 6. Aug 2010, 15:16

Euren Gedanken kann ich mich weitgehend anschließen...


Ein paar Bedenken kann man aber doch eher leicht ausräumen:

Riddler hat geschrieben:...
Ernsthaft: es gibt mehr als genug Schachspieler, die sich für die deutsche Nationalmannschaft absolut Null interessieren und die einfach nur Schach spielen wollen. Ein paar von denen kennen nicht mal die Namen der GMs. Wie willst Du denen verklickern, dass sie nun für die Brötchen des Herrn X zahlen sollen?...


Der Steuer- und Gebührenzahler - bei Gebühren denke ich zuallererst gleich mal an GEZ - zahlt doch für ganz anderen und kostspieligeren Mist.
Ich habe eigentlich null Bock die horrenden Ablösesummen und Spielergehälter im Profifußball sowie zig Reporter und "Promireporter" bei Großereignissen mit dem GEZ-Anteil mitzufinanzieren.
Dazu kommen noch die Unterhaltungsgrößen Gottschalk und Schmidt, die ich zwar brauchbar aber deutlich überbezahlt finde...

Warum zahlt der durchschnittliche organisierte Schachspieler vermutlich ohne größeren inneren Aufstand für den anderen Kram, aber bei 2 Euronen im Jahr kommen ihm Kosten-Nutzen-Relationen und Gegenleistung in den Sinn :?:

Das erinnert mich gleich wieder an eine Feststellung von Northcote Parkinson, daß über Budgetansätze von etlichen Millionen nur kurz diskutiert und dann abgenickt wird, während die Anschafffung von 20 Bleistiftanspitzern, 7,65 Pupskissen und 31 Ärmelschonern zu heftigen und konträren Debatten führt. :o :?
Zuletzt geändert von stoppelhoppler am Fr 6. Aug 2010, 16:14, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Wie bezahlt man Schach als Leistungssport?

Beitragvon Krennwurzn » Fr 6. Aug 2010, 15:39

klötzchenschieber hat geschrieben:... d.h. nicht nur spielt, sondern trainiert, schreibt oder erbt (Lobron). Auch andere Karrieren sind denkbar, John Nunn ist Verleger geworden..


Ich glaube fast Nunn hätte auch andere ""Überlebenschancen"":

Nunn studierte ab 1970 an der Universität Oxford Mathematik und war mit nur 15 Jahren der jüngste „Undergraduate“, der in Oxford seit etwa 500 Jahren akzeptiert wurde. 1978 promovierte er in algebraischer Topologie, im gleichen Jahr, in dem er Großmeister wurde
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Re: Wie bezahlt man Schach als Leistungssport?

Beitragvon elvis » Fr 6. Aug 2010, 17:36

klötzchenschieber hat geschrieben:Ich denke schon, dass der DSB hier mehr machen muss. Entweder er akquiriert Sponsoren oder - wenn das nicht läuft - er lässt durch seine Mitglieder fördern.
Mit 2 €/Jahr pro Mitglied ließe sich genug Geld auftreiben,

Der korrekte Weg wäre, dass der DSB jemanden anstellt, ihm einen schönen Titel gibt und unter anderem (also primär) die Aufgabe, Sponsoren für den Leistungssport zu akquirieren. Sein Honorar wird fürs Erste aus den Beiträgen bezahlt, das kommt aber durch Umschichtungen im Etat (eingeworbene Sponsorengelder ersetzen bisherige Ausgaben) wieder herein. Natürlich braucht man dafür eine fähige, bei möglichen Geldgebern gut vernetzte Person. Erfolg ist da existentiell.

Spielerhonorare aus Mitgliedsbeiträgen zu bezahlen könnte in D Schwierigkeiten mit dem Finanzamt bereiten. Für die Gemeinnützigkeit eines e.V. gibt es enge Grenzen.
Angemessene Sachleistungen (z.B. Lehrgänge mit Spitzentrainern; Reisekosten und Spesen für Vorbereitungs-Wettkämpfe) können aus Mitgliedsbeiträgen finanziert werden. Preisgelder bei Turnieren sollten ebenfalls unschädlich sein. Wenn man allerdings, sagen wir mal, ein Einladungsturnier mit 8 Kaderspielern macht und der 8. Platz noch ein Preisgeld von 2.000 € bekommt, könnte das Verdacht erwecken.
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Re: Wie bezahlt man Schach als Leistungssport?

Beitragvon Riddler » Fr 6. Aug 2010, 17:48

Warum zahlt der durchschnittliche organisierte Schachspieler vermutlich ohne größeren inneren Aufstand für den anderen Kram, aber bei 2 Euronen im Jahr kommen ihm Kosten-Nutzen-Relationen und Gegenleistung in den Sinn :?:


Weil der andere Kram nicht zweckgebunden und spezifiziert ist, sondern eine Pauschalabgabe darstellt, die auch noch im Ermessen des Schachvereins liegt. Nach dem Motto: "Wenn Du hier spielen möchtest, dann kostet das im Jahr X Euro." Was der Verein damit macht, was an den Verband geht und alles drumherum interessiert nicht.
Wenn man allerdings explizit eine Abgabe für Schachprofis erhebt, dann werden sich die von mir beschriebenen Personen schon fragen, was das denn nun soll. Ich habe nicht behauptet, dass das rational und richtig ist, aber es wird vermutlich nicht allzu selten so gesehen werden.
Um bei Deinem Beispiel mit der GEZ zu bleiben: genau! Du bezahlst den ganzen Kram im Paket. Wenn nun die GET ankäme und GEZ + 2 Euro Zuschlag (damit der Jauch bei den öffentlich-rechtlichen Senden bleiben kann) erhebt, dann wirst Du dich auch fragen, ob das denn nicht mit der eigentlichen GEZ bereits abgedeckt sein sollte. ;)
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Beitragvon stoppelhoppler » Sa 7. Aug 2010, 00:05

Riddler hat geschrieben:...
Um bei Deinem Beispiel mit der GEZ zu bleiben: genau! Du bezahlst den ganzen Kram im Paket. Wenn nun die GET ankäme und GEZ + 2 Euro Zuschlag (damit der Jauch bei den öffentlich-rechtlichen Senden bleiben kann) erhebt, dann wirst Du dich auch fragen, ob das denn nicht mit der eigentlichen GEZ bereits abgedeckt sein sollte. ;)


Die Länderminister haben ja ne GEZ-Änderung (=Erhöhung) für 2011 oder so angekündigt...
Da ist der Jauchjuchhuwechsel kostenmäßig schon wieder vergessen.
Klar macht man für derartige Dinge wie Bezahlung der Nationalspieler im Schach keine explizite Fußpilzballer-Wer-wird -Trillionär-Sonderumlage (auch wegen der Gemeinnützigkeitsproblematik mit FA).
Es ist aber schon erstaunlich, daß der DSB es nicht geschafft hat, seine unterfinanzierten Einnahmen durch moderate Beitragserhöhungen zu verbessern.
Aber vllt. liegt hier mehr im Argen, so daß die sich nicht trauen, falls mal jemand genauer eine Aufschlüsselung wegen des Anstiegs hinterfragt.
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Re: Wie bezahlt man Schach als Leistungssport?

Beitragvon kladist » Sa 7. Aug 2010, 10:35

Ich denke, es handelt sich zwei verschiedene Themen: a) vom Schachspielen leben b) Leistungen/Förderungen des Schachbundes

a) ist Sache der Spieler
Obwohl die jeweiligen Umstände großen Einfluss darauf haben. Jüngst sind mir dazu zwei Berichte zur Lage in Malaysia und Vietnam aufgefallen:
http://thestar.com.my/lifestyle/story.asp?file=/2010/8/6/lifeliving/6797985&sec=lifeliving
http://www.sunstar.com.ph/cebu/pestano-vietnam-s-chess-factory

b) ist Sache des Verbandes
Der DSB verwendet bereits einen Teil der Mitgliederbeiträge für diesen Zweck. Vergleichsweise umfangreichere Mittel gibt es dafür zusätzlich vom Innenministerium. Den Anteil könnte der Verband erhöhen oder verringern.

Für eine umfangreichere Förderung scheint mir der Weg über die Beiträge allerdings falsch zu sein. Hier sollten Mittel von Mäzenen (uneigennützig), Sponsoren (eigennützig) oder aus eigener Geschäftstätigkeit (aktuell: Wirtschaftsdienst) beschafft werden. Ob der Wirtschaftsdienst als Konkurrenz zu (fast) allen Schachhändlern überhaupt eine gute Idee ist sei dahingestellt. Da Mäzene unwahrscheinlich sind, müsste ein Konzept für eine Zusammenarbeit mit Sponsoren und eine eigene Vermarktung entwickelt werden. Dabei könnten zu fördernde Spieler von Anfang an eingebunden werden. Interessant dazu war kürzlich ein Interview mit dem polnischen Verbandspräsidenten:
http://www.chessintranslation.com/2010/07/the-polish-chess-federation-responds/
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Re: Wie bezahlt man Schach als Leistungssport?

Beitragvon klötzchenschieber » So 8. Aug 2010, 19:10

Schön, genau diese Diskussion muss mal geführt werden!

Schachspieler wollen immer alles umsonst - um dann noch darüber zu schimpfen. Gerade so Experten wie rankzero ereifern sich darüber, wenn 30 Cent für ein Schacholympia abgezweigt werden - aber genauso, wenn eine Finanzierung nicht klappt.

1. Es ging bei meinem Vorschlag nicht um die Förderung spezieller Spieler - sondern um Turnierpreisgelder, die man sich verdienen muss.

2. Diese Turniere sind für deutsche Spieler reserviert, da es um die Deutsche Meisterschaft und die Nationalmannschaft geht. Daraus kann nicht auf eine "wir stecken das jetzt dem Naiditsch in die Tasche"-Methode geschlossen werden - er muss schon was zeigen, um einen substanziellen Preis zu ergattern.

3. Damit werden die Deutschen Meisterschaften und die Olympianominierung transparent und spannend.

4. Für eine stark beachtete Deutsche Meisterschaft, eine transparente Qualifikation und eine starke Olympiamannschaft lassen sich dann wieder Sponsoren finden.

Manchmal muss man halt in Vorleistung treten.
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Re: Wie bezahlt man Schach als Leistungssport?

Beitragvon Krennwurzn » So 8. Aug 2010, 21:13

klötzchenschieber hat geschrieben:2. Diese Turniere sind für deutsche Spieler reserviert, da es um die Deutsche Meisterschaft und die Nationalmannschaft geht...


Nachteil: kein wirklicher Anreiz in die Weltspitze vorzustoßen, wenn man unter den besten Deutschen auch gut leben kann - oder?

Abgeschottete Märke erhöhen die Preise innerhalb - nicht aber die internationale Konkurrenzfähigkeit - in Österreich hatten wir in der Staatsliga eine Ausländerbegrenzung, das führte dazu, dass ein Österreicher mit 2500 mehr kostete als ein Leginär mit 2600+

Ich glaube auch, dass es nicht den Intentionen der Spitzenspieler entspricht für sie ein ""Biotop"" mit Erwerbsmöglichkeiten zu schaffen. Georg Meier sagte ganz richtig: man muss gegen die Besten spielen, um selbst besser zu werden zu können.
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