Um da zwei Stellen herauszugreifen:
he analyzes the openings commonly used by Hikaru’s opponents. Then he tries to find a “novelty” — a responsive move that has never been played before.
"He" ist Kristoffer Littlejohn, Nakamuras Computer-Assistent. Littlejohn hat ein USCF-Rating von ca. 2200 (entspricht ELO ca. 2100), eine leere ELO-Karteikarte, spielte bis 2008 gelegentlich lokale Turniere in Texas. Kein Vergleich mit GM-Sekundanten wie Cheparinov, Nielsen oder Gustafsson. Sein Job dürfte eher der eines Computerspezialisten mit mäßigem Schachverständnis sein.
Man liest ja gelegentlich bittere Bemerkungen über die "Computer-Kids", die vertiefte Eröffnungskenntnisse dadurch ersetzen, dass sie sich von Rybka & Co. irgendwelche krausen Züge ausrechnen lassen, die sie dann aufs Brett pflanzen. Nakamura zeigt: Man kann - so das Geld vorhanden ist - auch die geistlose Computerabeit "outsourcen".
Kris and Hikaru go over the report together, and Hikaru memorizes the 500-1000 moves that it includes, reciting it back to Kris without looking at the board to ensure that he has all the information in his head when he goes into a game.
Die Gedächtnisleistung ist allerdings beeindruckend. Meinereiner kommt (ohne regelmäßige Übung, was wohl etwas ausmachen dürfte) mitunter schon bei 10 Zügen ins Schwimmen.
