Turnhallen fürs Schach nicht repräsentativ?

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Re: Turnhallen fürs Schach nicht repräsentativ?

Beitragvon hoppepit » Mo 29. Mär 2010, 18:29

In Remagen, wo ich regelmäßig den SR "gebe", wird in der Aula einer Schule gespielt.
Diese ist absolut zweckmäßig und erfüllt alle Anforderungen der TO der Schachbundesliga.
Es gibt sicherlich Spielorte, die mehr "Ambiente" ausstrahlen, das ist klar.

Zu den Turnhallen:
Als Ort für ein BL-Spiel halte ich diese für i.d.R. nicht geeignet bzw. unschön.

Wir haben letztes Jahr im Frühjahr die Rheinlandmeisterschaften ausgerichtet.
Bei über 100 Teilnehmern wird es aber meist schwierig, eine andere Örtlichkeit als eine Turnhalle zu finden.
Besonders dann, wenn man alle Spieler in einem Raum spielen lassen möchte.
Gruß, Peter

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Re: Turnhallen fürs Schach nicht repräsentativ?

Beitragvon Tico » Mo 29. Mär 2010, 19:15

Ich denke, dass es auch einen großen Unterschied macht, ob es sich um ein Spitzen- oder ein Breitensportereignis handelt. Bei letzterem wäre eine Turnhalle durchaus eine annehmbare Lösung, für einen Bundesligakampf geht das meiner Meinung nach gar nicht.
Tico
 

Re: Turnhallen fürs Schach nicht repräsentativ?

Beitragvon elvis » Mo 29. Mär 2010, 20:39

Wenn ich mich richtig erinnere, war das 2008 die Uni-Sporthalle in Trier. Das erste Trierer Bundesliga-Heimspiel.
Und es war eine einmalige Aktion. Seither werden die Trierer Heimspiele in einer Schulaula o.ä. ausgetragen.

:ugeek:

Schulen und Turnhallen bieten sich aus einem einfachen Grund an: Wenn man keine besonderen Verbindungen hat, sind das die Räume, die man am leichtesten günstig oder kostenlos bekommt. Schachvereine sind Sportvereine, und da wird man in der örtlichen Verwaltung schon mal an dieselbe Adresse geschickt wie auch Handball-, Tischtennis- oder Karate-Vereine. (Neulich im Gespräch mit einem Schulhausmeister und Hallenwart: "Ihr seid ja auch Sport, da könnt ihr hier herein." Aber es ging nicht um die Turnhalle, sondern um einen leerstehenden Büroraum des Stadtsportverbands.)
In den großen Rathaussaal, wie in Berlin oder Heidelberg, kommt nicht jeder ...

:ugeek:

Samstag habe ich übrigens auch in einer Turnhalle gespielt. Die war speziell für Tanzsport und Ballett eingerichtet und das Ambiente nicht mal so schlecht. Mindestens Oberliga-tauglich, würde ich sagen.
Fotos sollten auftauchen unter http://www.langenfelder-schachfreunde.de
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Re: Turnhallen fürs Schach nicht repräsentativ?

Beitragvon hoppepit » Mo 29. Mär 2010, 20:56

elvis hat geschrieben:..., sind das die Räume, die man am leichtesten günstig oder kostenlos bekommt.

So ist das bei uns auch! Jeder ortsansässige Verein bekommt einmal jährlich eine Halle umsonst.
Gruß, Peter

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