Dazu Manfred Rausch, Vorsitzender des Bundesliga-Aufsteigers König Tegel:
Welchen Stellenwert unsere Teilnahme in der Schachbundesliga künftig haben wird, kann ich erst im Laufe der Saison genauer einschätzen. Seit dem e.V.-Eintrag waren die Tagungen ja nicht mehr öffentlich; so dass das Innenleben erst jetzt von uns erlebt werden kann. Nach erworbener Mitgliedschaft im Bundesligaverein dürfen wir nun an Sitzungen teilnehmen. Die Selbstfindung des Schachbundesliga e.V. ist sicher noch nicht abgeschlossen und die Bedeutung der vom DSB eingeforderten Eigenständigkeit wird die Zukunft zeigen. Die Rücktritte und Aufstiegsverzichte sprechen eine deutliche Sprache. Bisher waren zudem alle Vermarktungsbemühungen vergeblich und haben nur Kosten verursacht.
Sportlich schätzt er die Chancen wohl eher so ein wie bei der letzten Tegeler Bundesliga-Episode vor drei Jahren:
Wir haben den niedrigsten Eloschnitt aller 16 Mannschaften. Dem erneuten Abstieg zu entgehen, wäre sicher eine Überraschung, die man ja bekanntlich nicht gänzlich ausschließen kann.
(Quelle: http://www.schachbundesliga.de/news/viewarticle.aspx?articleID=185)
