Remistod - Dichtung oder Wahrheit?

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Remistod - Dichtung oder Wahrheit?

Beitragvon Riddler » Mo 12. Sep 2011, 23:52

Wer die Augustausgabe der "Schach" gelesen hat, dem ist sicher nicht der Artikel "Das Schach der Zukunft oder Die Rettung liegt in den Ursprüngen" verborgen geblieben. Der Autor beschreibt dort in opulenter Länge den Zustand des Schachs und empfiehlt zu dessen Rettung einige Regeländerungen wie etwa heterogene Aufstellung von König und Dame bei beiden Seiten (wK d1, wD e1 - sK e8, sD d8), Umwandlungsregel und was nicht noch alles.

Tatsächlich scheint das Phantom "Remistod" nach vielen Jahrzenten mal wieder aus dem Grab gekrochen zu sein. Selbst ein Vladimir Kramnik beweint den Untergang des schachlichen Abendlandes und fordert - natürlich nur im Scherz - die Abschaffung des Rochaderechts vor dem 10. Zug. Doom.. DOOOOOM!

Was ich mich bei allden Diskussionen frage ist: was genau ist denn nun bitte der Remistod?
Angenommen, ein Computer würde herausfinden, dass die perfekt gespielte Schachpartie Remis endet. Oder meinetwegen auch für eine Seite gewonnen ist.. ganz egal. Was bedeutete das für die schachspielenden Menschen? Solange diese nicht in der Lage sind, diese perfekte Partie - unter Berücksichtigung ALLER Seitenvarianten - aufs Brett zu bringen, würde diese Erkenntnis nicht mehr bedeuten als "Autos kommen schneller von A nach B als Menschen." Würde das einen Menschen davon abhalten, weiter Schach zu spielen (oder zu Fuß zu laufen)?
Und selbst wenn das ein paar semiautistische Großmeister alles in ihr Hirn einspeichern könnten: was würde das für die restlichen 99,999% der Menschheit bedeuten?

Die nächste Frage ist: WO ist denn nun dieser Remistod?
Die letzten großen Schachereignisse... Dortmund, Biel, WC2011... überall sah man neben den üblichen Salonremisen interessante und ausgespielte Partien abseits jeglicher Perfektion. Schach mit Fehlern und allem drum und dran wurde geboten, und das auf höchstem Niveau. Erstaunlich lebhaft für ein totes Spiel, oder?

Wie seht ihr das so? Droht der Remistod? Und wenn ja, mit was für Konsequenzen?
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Re: Remistod - Dichtung oder Wahrheit?

Beitragvon Lestat » Di 13. Sep 2011, 10:10

Es gibt verschiedene arten von Remistod, Capablanca war ja überzeugt dass zu seiner zeit alles über schach bekannt war und dass die logische schlussfolgerung daraus sei, dass nur das QGD mit Capablanca-Befreiungs-Manöver die korrekte spielweise ist und dies dann schliesslich immer zum selben resultat führt, remis. Das dem nicht so war sieht man ja sehr gut wie sehr die eröffnungstheorie sich verändert hat seit Capablanca.

Ein remistod wegen kurzremis ist schon eher ein grösseres problem, wobei man hier meiner meinung nach weniger von einem remis-tod sprechen sollte sondern eher dass die elite-spieler durch ihr egoistisches verhalten, nach 10 bis 20 runtergeleierter theoriezügen bereits remis zu geben, sich selber zerstören. Denn ernsthaft, welcher sponsor ist noch interessiert an solchen partien? das führt dazu, dass immer weniger sponsoren für turniere gefunden werden, was wiederum dazu führt dass immer mehr "superturniere" eingehen. aber neu ist das problem ja eigentlich nicht, beim durcharbeiten von zürich 53 gibt es da auch runden wo von 7 partien 5 <20-züge remis sind.

Wie man ja bei der WM-quali gesehen hat spielen diese elite-spieler alles andere als fehlerlos, ich errinnere an partien vor allem von topalov und kamsky wo die computer-evaulation zum teil in der selben partie von -5 bis +5 hin und her sprang. da soll mir nochmal ein elitespieler kommen und sagen dass nach 20 zügen nichts mehr zu machen ist und es sowieso logisch ist dass die partie im remis endet.

So wenig ich den erfinder der "sofia-regel" mag, so sehr finde ich ihre umsetzung richtig. Dadurch wird ein grosser teil der kurzremis verhindert, nur noch zugrepetitionen sind erlaubt. wenn die elitespieler meinen, sie brauchen mehr pausen zwischen den partien dann sollen sie mit diesem anliegen zum turnier-organisator, aber einfach mal ab und zu eine auszeit zu nehmen finde ich nicht in ordnung.
e^(i*pi) + 1 = 0

What the hell does the ratio of the circumference of a circle to its diameter have to do with the base of the natural logarithm and the square root of -1?
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Re: Remistod - Dichtung oder Wahrheit?

Beitragvon Geck0tierchen » Di 13. Sep 2011, 10:17

Symptomatisch für den Artikel in der "Schach" ist vor allem, dass das schöne Wörtchen Remistod nicht näher präzisiert oder gar mit konkreten Eröffnungen, Varianten etc belegt wird. Dr. Negele, immerhin 2250 Elopunkte schwer, schien hier tatsächlich dem historischen Aspekt verfallen zu sein. Die übliche 'geisteswissenschaftliche' Argumentationsweise (Schon Capablanca prophezeite den remistod und empfahl dies - später griff Lasker dieses auf und empfahl jenes dagegen - .... - Kramnik hat folgenden Lösungsansatz) umschleicht artig das Problem, ohne es näher zu präzisieren. Wie üblich wird nur referiert, nicht reflektiert.

Die ganze Diskussion scheint mir dementsprechend eine nicht einmal philosophische zu sein.

Fakt ist, dass diese Diskussionen eigentlich immer genau dann auftauchen, wenn eine Hand voll Partien mit dem abgelehnten Damengambit remisiert wurden und dabei nicht viel Action aufkam. Das das sehr langweilig sein kann, hätte ich aber auch jedem vorher sagen können. :)

Diese ganze Eröffnungshackerei führt ja sowieso eine gewisse Unlogik mit sich. Russisch ist ja bekanntlich remis, trotzdem wird es in letzter Zeit auf höchstem Niveau kaum noch gespielt. Die Ld6 Abspiele, die Kramnik in letzter Zeit häufiger angebracht hat, verfolgen ja deutlich aggressivere Ziele und sind damit seiner aktuellen Sturm und Drang Phase zuzuordnen. Nicht minder furchterregend ist die Berliner Verteidigung, doch meine persönliche rosarote Brille zeigt mir, dass in dieser Eröffnung in der Regel sehr komplexe und langandauernde Lavierkämpfe an der Tagesordnung sind, die erfrischend häufig NICHT in der Punkteteilung enden. Aber dann gibts ja noch Marshall, in dem Schwarz quasi beliebig neuern und gewinnen kann, mit viel Glück hat man als Weißer dann ein remis. Yada yada yada.

Weil einem das alles viel zu riskant ist, spielt man also lieber den Deselnuss-bauern. Hier wartet natürlich der ewig schlafende Remiskraken namens abgelehntes Damengambit. Aber _scheinbar_ hatte kaum einer der Kandidaten dagegen eine sinnvolle Alternative in petto. Apropos Alternative: Vor ein paar Jahren galt Katalanisch noch als absolute Superwaffe, da gerade Kramnik damit alle umgeholzt hat und so ziemlich jeder damit gegen Topalov gewinnen kann. In den Kandidatenkämpfen hingegen kam es kaum zum Einsatz. Seht ihr, wie man sich hier im Kreis dreht? Gegen Kramnik macht dann auch jeder brav Sf3, da irgendwie alle Angst vor seinem Nimzo-Indisch haben. Warum ist das auf TOP-GM level eigentlich so unendlich stark ?

Was soll das alles? 1.e4 und 1.d4 sind also entgegen jeglicher gesunder Weltanschauung remis und trotzdem allen Alternativen überlegen, doch bei den russischen Meisterschaften spielt Svidler den Königsindischen Angriff und bolzt sie damit alle um. Ähnlich sieht es bei Kamsky aus, der an den ganzen Kram nicht glaubt und einfach ohne Eröffnungen gewinnt. Radjabov muss gegen Ivanchuk umbedingt gewinnen - und spielt die englische Eröffnung. Es gab, gibt und wird immer so viele neue, teilweise unfassbar absurd aussehende Konzepte in Eröffnungen geben, dass der Ideenreichtum noch lange nicht ausgeschöpft ist. Man kann das alles auch anders formulieren: Schach ist kompliziert, und manchmal gewinnt sogar Schwarz - erstaunlich, aber wahr! Wem allein dieses Faktum zu riskant ist, hat sich bereits mit Wahnvorstellungen ans Brett gesetzt.
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However, this is what chess should be like: rich and difficult.
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Re: Remistod - Dichtung oder Wahrheit?

Beitragvon klötzchenschieber » Di 13. Sep 2011, 10:29

Wird die Sau also wieder durchs Dorf getrieben...

Das Capablance solche Prophezeiungen ausgesprochen hat, ist sattsam bekannt. In meiner kleinen Zeitschriftensammlung habe ich Artikel aus den 50er, 60er (Paul Tröger) und 80 er Jahren, wo ähnliche Tendenzen besprochen werden. In der "Schach" liegen die letzten Diskussionen doch noch gar nicht so lange zurück, irgendwann Anfang der 2000er Jahre gab es schon mal eine publizistische Wiederbelebung des Themas.

Und jedesmal kam die gleiche Erleuchtung: die Spieler müssen spielen wollen, dann erledigt sich das Problem von alleine. Das ist einfach eine Charakterfrage, da im Schach nunmal jederzeit ein Remis vereinbart werden kann. Kegelt die Burschen mit den Remisabsprachen aus den Turnieren und es wird keinen "Remistod" mehr geben - somit ist jeder Sponsor seines Glückes Schmied. Und die Sofia-Regeln haben dabei noch ein wenig nachgeholfen.

Historisch gesehentrat eine Neubelebung bei jedem Generationenwechsel auf. Immer wenn sich über Jahre eine bestimmte Gruppe etabliert hatte, kam es zum vermeintlichen "Remistod", weil man sich zu gut kannte und zu sehr aufeinander eingespielt war. Wenn dann die Nachfolger in den Markt drängten (wie z.B. bei Carlsen, Karjakin, Giri und Co.) ändert sich das alles ganz schnell wieder.

PS: Seltsamerweise ist mir kein entsprechendes Mädel bekannt, was ähnlich remislastig wäre - dort ist die Fehlerhäufigkeit wohl noch einfach zu hoch....
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Re: Remistod - Dichtung oder Wahrheit?

Beitragvon Jupp53 » Di 13. Sep 2011, 12:21

http://www.chessbase.com/newsdetail.asp?newsid=7499

Was da steht ist für die Remistod-Trolle unangenehm. Sind halt Fakten.

[Trollmodus]Seit Jahren glaube ich fest an die Unzufriedenheit der Remistod-Schreier mit den eigenen Leistungen als Hauptursache der Debatte. Die Kontraphobiker unter denen hacken in jeder Partie einen Klotz rein, spielen nur "das schärfste Zeug", um sich ihren Mut zu beweisen und weinen ganz tief in ihrem Herzen stets mindestens einem fehlenden größeren Titel hinterher.[/Trollmodus]

Eine Remispartie zweier Spitzen-GM nach 15-20 Zügen bei geringer Restbedenkzeit kann härter umkämpft gewesen sein, als ein 50züger. Bloß kann das kaum ein Vereinsspieler wirklich beurteilen. (Ich jedenfalls nur, wenn ich dann irgendwo die Analysen zu der Partie von einem Meister lese.)
Mein Schachblog: http://patzer53.wordpress.com

Fußball ist nicht nur Dong. Es ist Ding-Dang-Dong. (G. Trappatoni)
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Re: Remistod - Dichtung oder Wahrheit?

Beitragvon Peloton » Di 13. Sep 2011, 19:58

Die echte Remistoddebatte
Die aktuellen Ereignisse im Weltcup ist für mich kein echter Bestandteil der Remistoddebatte. Die letzte echte Remistoddebatte hatten wir vor einigen Jahren als in der Tat viele Partien auf Spitzenniveau den Eindruck erweckten, jetzt ist langsam alles ausanalysiert und endet in trivialen Endspielen. Dann spielten alle wieder anders und die Debatte war auch wieder vorbei. Die echte Remistoddebatte verbinde ich mit der geäußerten Gefahr durch Ausanalysieren nur noch trivialen Gehaltes der Partien, in der Remis nur noch Formsache ist (unverständlich genug ausgedrückt?). In dieser Debatte geht es also eher um ein aus den Regeln her abgeleitetes Problem: Die Schachregeln sind so beschaffen, dass ein Remistod droht!

Ich habe nie an diesen Remistod geglaubt. Wie von Gecko und anderen hier bereits dargestellt, ist Schach einfach zu komplex und bietet einfach zuviel Möglichkeiten. Berliner Verteidigung ist ein prima Beispiel. Die Partien sind langweilig, langatmig und doch nicht blutleer. Man kann lange mit beiden Seiten um den vollen Punkt kämpfen. Dagegen hat man mit dem spannenden, taktischen und scharfen Marshall-Gambit oft schneller ein Remis produziert.
Spieler wie Nakamura oder Kamsky zeigen (auch Navara und Polgar fiel mir hier diesbzgl. beim Weltcup positiv auf), dass es einfach Einstellungssache ist, ob man eine Partie früh ins Remis abgleiten lassen kann. Die machen zwar hin und wieder auch ihr Kurzremis, aber unterm Strich fighten die in ihren Partien öfter als ein Khalifman um den vollen Punkt.

Die unechte Remistoddebatte
Was wir beim Weltcup erleben ist was anderes. Hier erreichen Partien gar nicht den Punkt einer trivialen Schlussstellung. Hier wird (was zwar legitim, aber evtl. doch ein unerwünschter Nebeneffekt des Modus ist) das Remis als Instrument der Aufwandsminimierung genommen. Schnellschachspezialisten (oder solche, die sich dafür hielten und früh rausgeflogen sind) waren mit schnellem Remis zufrieden, in dem Gefühl die Sache halt im Schnellschach leicht und locker zu erledigen. Hier stehen die eigentlichen Schachregeln nicht im Vordergrund, sondern Anreizsysteme für oder gegen das Ausspielen/Auskämpfen einer Partie.
"Chess is not a game for fun!", Anna Sharevich, während sie die Finals des Weltcups kommentierte.
Working on my IM/GM-Titles I'm working as a chess coach... Orginalzitat einer Aussage eines Schachspielers mit einer DWZ <= 1730
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Re: Remistod - Dichtung oder Wahrheit?

Beitragvon stoppelhoppler » Di 13. Sep 2011, 20:11

Beim Weltcup ist das Programm sehr straff.
Wer einen anstrengenden, nervenaufreibenden Tiebreak hinter sich hat, der schafft sich gerne einen halben Ruhetag.

Es ist eben auch die Kalkulation:

2 x 70 Züge ausgekämpftes Remis, dann Rapid 0-1 1-0, dann 0,5 1 und man ist durch ... und fertig.

Wenn der Gegner ähnliche Gedanken hat, dann geht es etwas kraftsparender. Pono-Gashimov I sah danach aus.
Anstrengender Vortag erforderte 3/4-Ruhetag.
Obwohl die Spitzenspieler lieber Weiß spielen, ist ihr eigenes Selbstvertrauen so hoch, daß sie sich eben mit Schwarz nicht sofort am Abgrund sehen. Vielleicht ist ihr Gedanke: Nur noch Schwarz, dann wird es eben Tiebreak.

Einige Spieler gehen sehr pragmatisch ran. Werden sie mit Weiß überrascht, erzielen keinen Vorteil und haben keine richtige Idee mehr, dann scheinen sie sich zu sagen: Überaschen wir ihn/sie mit guter Vorbereitung morgen mit Schwarz eben.
Die Spieler kennen ihren Gegner zudem besser als wir, wissen wie dieser tickt und welche schachliche und psychologische Strategie besser ist.
Zuletzt geändert von stoppelhoppler am Mi 14. Sep 2011, 09:26, insgesamt 1-mal geändert.
Die Signatur, die Signatur hat nicht immer Recht.
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Re: Remistod - Dichtung oder Wahrheit?

Beitragvon Wolli » Di 13. Sep 2011, 23:17

Also für mich eng verbunden mit dem Remistod durch ausanalysierte Eröffnungen bis zum Endspiel ist der Tod durch Langeweile, weil einer der beiden Topspieler im 25. Zug ein "tolle" Neuerung seines besten Programms anbringen konnte.
Es sehen sicher einige nicht gern, aber der einfachste Weg, das dauerhaft zu umgehen, ist Chess960. Und die, die das strikt ablehnen, sollten sich mal fragen, warum sie das tun. Keine Lust auf richtiges Schach ab dem 1. Zug?
:-)

Mit freundlichen Grüßen

Wolli
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Re: Remistod - Dichtung oder Wahrheit?

Beitragvon Dragonfighter » Di 13. Sep 2011, 23:20

Ich denke alles in allem hat Geck0 Recht: Es gibt noch unglaublich viele Ressourcen in den ach so remisigen Eröffnungen. Die muss man aber erstmal finden.
Als recht gutes Beispiel fällt mir dazu die Lasker-Variante im Damengambit ein.
Bei den Kandidatenwettkämpfen auf dem Brett heulen alle rum, dass diese Variante praktisch nur zum Remis führt usw.

Dann kommt ein paar Monate später Aronian, spielt 10. h4 und 11. g4 gegen Harikrishna und schon ist die Diskussion erstmal geklärt (ok, vorletzte Woche gab es wieder eine Neuerung mit 11...Sd6 und es bleibt abzuwarten, wohin sich das entwickelt).



Trotzdem zeigt es doch, dass es durchaus in totgesagten Varianten Ressourcen gibt - wenn man sie findet.
Das kann man auch in vermeintlich gut analysierten Varianten sehen zu denen zum Beispiel Avrukh Bücher mit endlos vielen Neuerungen schreibt und es trotzdem Partien mit Neuerungen gibt, die in Avrukhs Büchern nicht erwähnt werden.

Ich halte den Remistod für ein Gerücht... Ich denke eher es ist so ähnlich wie zu Capablancas Zeiten nur ein paar Schritte weiter: Ein paar Leute meinen alles zu kennen aber in Wirklichkeit... ;)
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Re: Remistod - Dichtung oder Wahrheit?

Beitragvon Riddler » Mi 14. Sep 2011, 01:24

Es sehen sicher einige nicht gern, aber der einfachste Weg, das dauerhaft zu umgehen, ist Chess960. Und die, die das strikt ablehnen, sollten sich mal fragen, warum sie das tun. Keine Lust auf richtiges Schach ab dem 1. Zug?


Spiels, wenn es Dir Spaß macht.
Aber verschone bitte wenigstens diesen thread mit dem HWS-schen Chess960-Allheilmittel-Gebrabbel.
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