Je nach Interesse oder Umfang könnte man sie bei Bedarf in einen gesonderten Thread abspalten, was aber häufiger nicht erforderlich sein dürfte.
Thema #1:
Innerhalb des Threads "Simultan mit Korchnoi" schachwelt-f22/simultan-mit-korchnoi-t585.html
entspann sich folgende Diskussion:
klötzchenschieber hat geschrieben:Dann waren Hertneck, Wahls, Hickl und Lutz alle Weltklasse?![]()
Lobron war ja tatsächlich mal Top 20, wenn auch nur für eine Liste (also ein halbes Jahr).
Ich denke, das Kriterium ist ein wenig zu kurz gegriffen...
kladist hat geschrieben:Ich weiß es nicht mehr genau - aber ziemlich lange war man mit 2600 in den Top 100.
Früher war es irgendwie übersichtlicher: weniger Spieler und weniger Turniere auf so hohem Niveau (Elo-Infla einbezogen). Aktuell gibt es ja schon mehr als 30 Spieler über 2700. So dahingeplaudert: Von den alten Weltklassespielern wären viele heute nicht mal mehr unter den ersten hundert.
stoppelhoppler hat geschrieben:Ja, und rein zahlentechnisch dürften sie näher dran gewesen sein als zuletzt Naiditsch und der vllt. kommende Star Meier.
Hertneck, Wahls und Lutz hätten in einem anderen Umfeld vermutlich mehr aus ihrem großen Schachtalent machen können.
klötzchenschieber hat geschrieben:Beste Weltranglistenposition unserer 2600er aus den 90ern:
Lutz: 33.
Hickl: 69.
Wahls: 59.
Hertneck: 35.
Lutz und Hertneck (!) haben also mal an der Weltklasse gekratzt, Lutz war immerhin dreieinhalb Jahre Top 50, für Hertneck war es ein einmaliges Gastspiel.
Julian Hodgson war einmal Top 30, zweimal Top 50, aber relativ lange Top 100-120.
Wo fängt jetzt die Weltklasse an? Top 20 - Top 30 - Top 50? Naiditsch kann wohl mit Lutz mithalten, Meier dürfte mit den anderen gleichzusetzen sein.
Quelle: http://www.benoni.de/schach/elo/
Interessante Statistik
Zur genaueren Beurteilung könnte man noch ergänzend zur reinen Platzierung, die sicher etwas zufällig ist, den Abstand zum Top und den Abstand zur TopTen angeben.
Eine Differenz von 5-20 Punkten, wie sie im "Pulk" vorkommt, halte ich auch für zufällig zustandegekommen.
Zusätzlich ist die Dauer der Platzierungen zu berücksichtigen.
Ein Spieler, der längere Zeit "Nr. 21" der Rangliste war mit geringem Abstand zur TopTen ist der Weltklasse eher zuzuordnen asl ein kurzweiliger Gast in diesen Regionen.
Um das Potential einzelner Spieler zu bestimmen, reicht die reine Statistik weniger aus.
Hierzu sind die Schachinhalte ihrer Partien gerade gegen die Weltklasse heranzuziehen und zu beurteilen.
Auch hier gilt natürlich, daß Ausnahmen keine Regel oder besonderen Anspruch bestätigen.
