Natürliche, individuelle Ratinggrenze?

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Natürliche, individuelle Ratinggrenze?

Beitragvon JoelH » Mi 24. Feb 2010, 10:18

Gibts eine natürliche, individuelle Ratinggrenze?

Ich hab festgestellt, dass ich seit ewigen Zeiten auf FICS an der 1700'er Grenze hängen bleibe beim 3 0'er Blitz.

Abgesehen von typischen Up- und Downswings gehts bei 1700 irgendwie nicht mehr weiter, genau wie ich eigentlich nie unter die 1500er Barriere falle. Gibts da eine Grenze die man nicht überschreiten kann wenn man nichts für sein Schach tut? Gehts euch auch so?

Ich hab z.B. so das Gefühl, dass ich regelmäßig vorteilhafte Endspiele sicher vergeige, vor allem Turmendspiele enden regelmäßig in der Katastrophe.

PS: Ich weiss nicht ob das Thema hier in diese Rubrik passt, aber FICS schien mir auch nicht passend wegen Software, wo also hin damit?
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Re: Natürliche, individuelle Ratinggrenze?

Beitragvon LowScore » Mi 24. Feb 2010, 12:15

Ins Training passt es wohl nicht so gut, daher habe ich das Thema jetzt einfach mal ins Schachwelt-Unterforum der Wissensecke / Schachecke der Kiste verschoben...dort passen unspezifische Schach-Themen am besten rein. :)
Ich denke schon dass es so eine "natürliche" Grenze gibt, wenn man nichts für sein Schach tut...wieso sollte es die nicht geben? Bei FICS Blitz (meistens 5+0) bewege ich mich immer zwischen 1250 und 1450, nie drüber oder drunter. Warum das so ist, darüber habe ich mir ehrlich gesagt noch keine tieferen Gedanken gemacht...ich blitz halt einfach auf FICS wenn ich Lust dazu habe, Rating hin oder her. :D
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Re: Natürliche, individuelle Ratinggrenze?

Beitragvon JoelH » Mi 24. Feb 2010, 13:40

LowScore hat geschrieben:...ich blitz halt einfach auf FICS wenn ich Lust dazu habe, Rating hin oder her. :D


Ich auch, trotzdem bleibts bei der Range, selbst wenn ich völlig betrunken bin fall ich eigentlich nicht unter 1500

und den letzten großen Downswing im Dezember

http://www.ficsgames.com/cgi-bin/search ... ;year=2010

"erspielte" ich völlig nüchtern :(
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Re: Natürliche, individuelle Ratinggrenze?

Beitragvon Jupp53 » Mi 24. Feb 2010, 13:44

Natürlich heißt ????

Die meisten Schachspieler wollen doch gar nicht ihren Ansatz verändern, sondern nur bei gleichem Verhalten ihr Rating nach oben bringen.

Ich gehe eine Wette ein: Du lässt Dich von mir trainieren und in einem Jahr bist Du auf 1800, in zwei Jahren auf 1900. Allerdings wirst Du mit einigen Gewohnheiten (Ausweicheröffnungen, Partien unter 15 Minuten im Internet - außer eine im Trainingsprozess festzulegende Anzahl von Partien pro Monat zur Überprüfung des Fortschritts, Beiseitelegen von Niederlagen - diese stattdessen analysieren, in eigenen Gewinnpartien nicht die Fehler herauszuarbeiten, ???) brechen müssen.

Teil 1 der Wette: Du arbeitest jede Woche 2 Stunden an dem Programm und wir treffen und zweimal im Monat für 1 Stunde auf FICS, um über Deine Ergebnisse zu reden.
Teil 2 der Wette: Du berichtest offen, wenn Du das Programm nicht einhältst.
Teil 3 der Wette: 2 Stunden sind 4x 30 Minuten pro Woche und nicht alle 14 Tage 4 Stunden.

Die Wette ist etwas riskant, weil 1900 drei Jahre dauern kann.

Es geht um eine Kiste Wein im Wert von 50 €. Der Verlierer bestimmt den Winzer, etc. Wenn Du das Trainingsprogramm nicht durchhältst, dann habe ich gewonnen. Ebenso habe ich gewonnen, wenn Du die 1900 in zwei Jahren knackst.
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Re: Natürliche, individuelle Ratinggrenze?

Beitragvon Riddler » Mi 24. Feb 2010, 14:30

Hm... ich (derzeit DWZ ~1780-90) wäre glatt bereit, die Wette einzugehen, Jupp. :)
Aber: was genau verstehst Du unter "Ausweicheröffnungen" bzw. wo ist das Problem bei unorthodoxen Systemen?
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Re: Natürliche, individuelle Ratinggrenze?

Beitragvon JoelH » Mi 24. Feb 2010, 14:48

Jupp53 hat geschrieben:Ich gehe eine Wette ein: Du lässt Dich von mir trainieren und in einem Jahr bist Du auf 1800, in zwei Jahren auf 1900. Allerdings wirst Du mit einigen Gewohnheiten (Ausweicheröffnungen, Partien unter 15 Minuten im Internet - außer eine im Trainingsprozess festzulegende Anzahl von Partien pro Monat zur Überprüfung des Fortschritts, Beiseitelegen von Niederlagen - diese stattdessen analysieren, in eigenen Gewinnpartien nicht die Fehler herauszuarbeiten, ???) brechen müssen.

Teil 1 der Wette: Du arbeitest jede Woche 2 Stunden an dem Programm und wir treffen und zweimal im Monat für 1 Stunde auf FICS, um über Deine Ergebnisse zu reden.
Teil 2 der Wette: Du berichtest offen, wenn Du das Programm nicht einhältst.
Teil 3 der Wette: 2 Stunden sind 4x 30 Minuten pro Woche und nicht alle 14 Tage 4 Stunden.

Die Wette ist etwas riskant, weil 1900 drei Jahre dauern kann.

Es geht um eine Kiste Wein im Wert von 50 €. Der Verlierer bestimmt den Winzer, etc. Wenn Du das Trainingsprogramm nicht durchhältst, dann habe ich gewonnen. Ebenso habe ich gewonnen, wenn Du die 1900 in zwei Jahren knackst.


Das hört sich durchaus verlockend an. Ich denke darüber nach.
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Re: Natürliche, individuelle Ratinggrenze?

Beitragvon LowScore » Mi 24. Feb 2010, 16:29

JoelH hat geschrieben:Gibts da eine Grenze die man nicht überschreiten kann wenn man nichts für sein Schach tut?

Also ich ging davon aus, dass Du nach einer natürlichen Grenze fragst, die ohne Training existiert...darauf bezog sich meine Antwort.
Generell kann man natürlich nicht von einer natürlichen Grenze reden, denn ich denke, dass prinzipiell jeder Mensch eine beachtliche Schachspielstärke erreichen kann, wenn er alles andere diesem Ziel unterordnet und trainiert.
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Re: Natürliche, individuelle Ratinggrenze?

Beitragvon JoelH » Mi 24. Feb 2010, 16:35

LowScore hat geschrieben:
JoelH hat geschrieben:Gibts da eine Grenze die man nicht überschreiten kann wenn man nichts für sein Schach tut?

Also ich ging davon aus, dass Du nach einer natürlichen Grenze fragst, die ohne Training existiert...darauf bezog sich meine Antwort.

Jepp, die meinte ich.
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Re: Natürliche, individuelle Ratinggrenze?

Beitragvon elvis » Do 25. Feb 2010, 04:32

JoelH hat geschrieben: Abgesehen von typischen Up- und Downswings gehts bei 1700 irgendwie nicht mehr weiter, genau wie ich eigentlich nie unter die 1500er Barriere falle. Gibts da eine Grenze die man nicht überschreiten kann wenn man nichts für sein Schach tut?

Normal ist, dass die Spielstärke allmählich sinkt, wenn man trainingsmäßig nichts tut. Bis zu einem gewissen Grad kann man - auf Amateur-Niveau - durch ausreichende Spielpraxis das Schwächerwerden über einige Jahre oder Jahrzehnte verzögern.
Oder anders gesagt: Die "natürliche" Grenze ist gekoppelt an das Niveau, das man früher stabil erreicht hat, damals (tm), als man noch etwas mehr als nichts dafür getan hat.
Online-Blitz ist jedenfalls kein Mittel, um sich irgendwie zu verbessern.

:ugeek:

Jupp, das Angebot hört sich in der Tat verlockend an.
Ob ich dafür qualifiziert wäre, ist eine andere Frage, weil ich a) regelmäßig, aber eher unsystematisch was fürs Schach tue; b) gerade kurz davor stehe, im vierten oder fünften Anlauf die 1800er-Hürde zu nehmen; c) nie online spiele.
Der Winzer ist jedenfalls vorhanden. ;)
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