Die Reformfreudigkeit (Dopingkontrollen, Verspätungsregelung, Sofia-Regel, Wer-wird-wie-WM-Kandidat) steht ja derzeit hoch im Kurs.
Was haltet ihr von Turnieren der Spitzenleute (Turnierschach oder probehalber Schnellschach), bei denen sie nicht wissen, wer ihr aktueller Gegner ist bzw. verschärft wer am Turnier überhaupt teilnimmt?
Wären die Ergebnisse signifikant anders als bei den herkömmlichen Vorbereitungsmöglichkeiten?
Wie wirken sich der fehlende Lieblings- oder Angstgegner aus?
Ein derartiges Turnier wäre schwer zu organisieren, da man die Meister vor Ort etwas isolieren müßte, damit sie nicht wissen, wer "vor Ort" ist.
Abhilfe könnte das Internet schaffen, wenn eine engine-Unterstützung durch Kontrollen ausgeschlossen ist.
