In einem regionalen Turnier 2008 verwandelte ich eine Stellung gegen einen 1659 binnen weniger Züge von -3 in +5. In immernoch komplizierter Stellung konnte er der Magie meines Remisgebotes aber einfach nicht trotzen und ich rettete mich in die Punktteilung.
Eine Runde später kam ich gerade von der Klausur in Statistischer Physik und hatte Kreuze in den Augen, allerdings bin ich kein Freund von Ausreden fürs Versagen, weswegen ich das auch einfach auf meine Inkompetenz in der damaligen Zeit schiebe.

Zumindest schaffte ich es gegen die damalige deutsche Meisterin U12?, die mit einer charmanten dwz von 1515 gesegnet war, erneut nicht, mehr als ein Remis zu erzielen.
Meine "höchste" Niederlage geschah ein Jahr später in dem gleichen Turnier. Hier verlor ich in Runde 2 gegen jemanden mit 1899 dwz.
Meinen höchsten Sieg erzielte ich gegen einen GM mit 2521 Elo. Der zweithöchste beläuft sich auf einen Sieg gegen einen IM mit 2430 im Jahre 2007.
Mein höchstes Remis schaffte ich gegen einen 2574 Elo schweren Riesen, mein zweithöchstes remis lässt sich auf das Jahr 2006 zurückdatieren, als ich einem 2510er die remisstirn bot.
im Blitzen hab ich schon alle möglichen geschlagen.
She gets upset and lashes out at him for letting himself be crushed by the weight of the world and wasting away his own life worrying about things beyond his control.
However, this is what chess should be like: rich and difficult.
- Tiger H. Persson