Aus meinem Feed-Reader

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Re: Aus meinem Feed-Reader

Beitragvon Jupp53 » Di 22. Dez 2009, 14:37

Nicht jedes Review von dieser Site lohnt den Strom, der für die Daten draufgeht. Hier ist aber ein gutes (Englisch!) von L.B. Hansen - Improve your chess:

http://www.chessvibes.com/reviews/review-improve-your-chess/
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Re: Aus meinem Feed-Reader

Beitragvon Jupp53 » Do 24. Dez 2009, 01:22

Carlsen wird Anands Sekundant gegen Topalov. Vielleicht ein eigenes Thema wert, aber hier erst einmal die Nachricht:

http://susanpolgar.blogspot.com/2009/12/super-second.html
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Re: Aus meinem Feed-Reader

Beitragvon elvis » Do 24. Dez 2009, 02:03

Carlsen wird nicht Anands Sekundant gegen Topalov. Das war nur ein Missverständnis. Peter Heine Nielsen wird Anands Sekundant.
http://www.chessbase.com/newsdetail.asp?newsid=6005

Das Gerücht über Carlsen tauchte ja auch schon vor dem WM-Kampf Anand gegen Kramnik 2008 auf. Da war's dann tatsächlich auch Nielsen. Anand sagte damals, er habe schon mal mit Carlsen "gearbeitet" - mehr nicht.
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Re: Aus meinem Feed-Reader

Beitragvon Jupp53 » Mo 28. Dez 2009, 09:37

Nachdem der Sekundant Carlssen sich also als Zeitnotphänomen erwies (Journalistenmotto: Erst publizieren, dann recherchieren) hier aber mal der Beweis, dass die Nerds nicht in diesem Forum sind. Fotos lügen nicht! :lol:

http://xkcd.com/chesscoaster/

Und hier noch etwas Nettes, aber wohl seriöser: Ein Artikel über eine starke Frau.

http://susanpolgar.blogspot.com/2009/12/grandma-chess-queen.html
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Re: Aus meinem Feed-Reader

Beitragvon Jupp53 » Di 29. Dez 2009, 10:39

http://reports.chessdom.com/news-2009/hastings-chess-2009-2010

Ein guter Bericht (englisch) mit Hinweis auf Blogs einzelner Teilnehmer. Folgenden netten Abschnitt zitiere ich mal:

Foreign names can be tongue twisters. Drodzovkij, being originally in Cyrillic script, means the best transliteration may be something like Drodzyovky and Zdebsaja Zdebsaya. You can tell Shalnevya is simply the female version of her husband’s Russian name. Worldwide, any name ending in ‘a’ is likely to be that of a woman. Hracek is probably Hrachek. Romain Edouard is straightforward – but I thought Edouard was his first name until he corrected me. When issuing formal invitations for visa purposes, it is all-important to get the same spelling as appears on the passport. While having dinner at my home Bojan Kurajica spent 10 minutes teaching my parents and me how to pronounce his name. It is approximately Boyan Kuraiyitsa.

But strangely enough my name causes the greatest problems. My cousins don’t even spell Reuben the same way, many use Rubin. Then there could be Roubin, Rueben, Rubens and so on. My father was told by the registrar that Stuart is the correct spelling. My father demanded, ‘Write down Stewart.’ Steuart is a rare variation. People often think my name is Reuben Stewart. In Cyrillic the last name becomes RBN. My spellchecker had a nervous breakdown as I was writing this.

Ich habe mehrere Ungarn überredet, meine Aussprache von Nagy zu korrigieren. Der vierte (zweisprachig deutsch/ungarisch) sagte nach 15 Minuten: "Ganz nett für einen Deutschen. Aber man muss da geboren sein. Sonst kriegt man es nie hin." :( :)
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Re: Aus meinem Feed-Reader

Beitragvon Jupp53 » Fr 1. Jan 2010, 23:59

Weiter geht es mit Hastings. Steve Giddins liefert die Rundenberichte hier:

http://www.hastingschess.org.uk/2010/commentary.htm
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Re: Aus meinem Feed-Reader

Beitragvon klötzchenschieber » Sa 2. Jan 2010, 22:27

Jupp53 hat geschrieben:http://reports.chessdom.com/news-2009/hastings-chess-2009-2010

Ein guter Bericht (englisch) mit Hinweis auf Blogs einzelner Teilnehmer. Folgenden netten Abschnitt zitiere ich mal:

Foreign names can be tongue twisters. Drodzovkij, being originally in Cyrillic script, means the best transliteration may be something like Drodzyovky and Zdebsaja Zdebsaya. You can tell Shalnevya is simply the female version of her husband’s Russian name. Worldwide, any name ending in ‘a’ is likely to be that of a woman. Hracek is probably Hrachek. Romain Edouard is straightforward – but I thought Edouard was his first name until he corrected me. When issuing formal invitations for visa purposes, it is all-important to get the same spelling as appears on the passport. While having dinner at my home Bojan Kurajica spent 10 minutes teaching my parents and me how to pronounce his name. It is approximately Boyan Kuraiyitsa.

But strangely enough my name causes the greatest problems. My cousins don’t even spell Reuben the same way, many use Rubin. Then there could be Roubin, Rueben, Rubens and so on. My father was told by the registrar that Stuart is the correct spelling. My father demanded, ‘Write down Stewart.’ Steuart is a rare variation. People often think my name is Reuben Stewart. In Cyrillic the last name becomes RBN. My spellchecker had a nervous breakdown as I was writing this.

Ich habe mehrere Ungarn überredet, meine Aussprache von Nagy zu korrigieren. Der vierte (zweisprachig deutsch/ungarisch) sagte nach 15 Minuten: "Ganz nett für einen Deutschen. Aber man muss da geboren sein. Sonst kriegt man es nie hin." :( :)


Es gab mal ein herrliches Video auf Chessbase, in dem Rustam Kasimdzhanov (deutsche Transkription: Kasimjanov, russische Schreibweise: Касымджанов) die Aussprache seines Names erklärte, in der nämlich gar kein a vorkommen würde - nur sei die Transskription des Usbekischen recht ungenau. Laut Wikipedia usbekisch: Rustam Qosimjonov. ;)

Aber da meinen Namen schon in Deutschland kaum einer richtig ausspricht, sollte man nicht zu laut lästern: niederländisches oe = u wird in meinem Nachnamen kombiniert mit einem ck - das kann noch flämisch/limburgisch sein - und einem wohl endgültig deutschen Doppel-n als Abschluss. Daher wird statt des gewünschten "u" halt zu 95 % ö gesagt, 5 % wissen etwas vom westfälichen Dehnungs-e und machen aus dem oe ein o. Und dabei gibt es doch nichts schlimmeres für einen Rheinländer (genauer Niederrheiner) als eine westfälische Aussprache :evil: !
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Re: Aus meinem Feed-Reader

Beitragvon Jupp53 » So 3. Jan 2010, 14:23

klötzchenschieber hat geschrieben:Aber da meinen Namen schon in Deutschland kaum einer richtig ausspricht, sollte man nicht zu laut lästern: niederländisches oe = u wird in meinem Nachnamen kombiniert mit einem ck - das kann noch flämisch/limburgisch sein - und einem wohl endgültig deutschen Doppel-n als Abschluss. Daher wird statt des gewünschten "u" halt zu 95 % ö gesagt, 5 % wissen etwas vom westfälichen Dehnungs-e und machen aus dem oe ein o. Und dabei gibt es doch nichts schlimmeres für einen Rheinländer (genauer Niederrheiner) als eine westfälische Aussprache :evil: !

Sind Niederrheiner Rheinländer? :o :shock:
Und ich dachte immer die Westfalen reden so, damit man am Niederrhein überhaupt was zu lachen hat. :P

Was die oe Aussprache angeht: Auch Norddeutsche kennen das Dehnungs-e. Und das "oe" lernt man am besten in Roermond. (Wer das wie ö spricht ....*FliegenklatscheaufdenTischgeholt*)

Zurück zum Schach:

http://glareanverlag.wordpress.com/2010/01/03/manuel-friedel-schachpolitik-in-der-ddr_glarean-magazin/

Hier mal eine gute Besprechung von der Site. (Mir als altem eingefleischten Marxisten tut das zwar immer wieder weh, aber die historische Wahrheit muss raus. Sonst gibt es keinen Fortschritt.) Wenn das stimmt, dann hat da jemand solide gearbeitet.
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Re: Aus meinem Feed-Reader

Beitragvon Riddler » So 3. Jan 2010, 15:03

Dieser Steve Giddins war mir bislang unbekannt. Vielleicht kokettiert er etwas zu sehr mit seiner Vorliebe für Klassik, aber seine Berichte sind äußerst unterhaltsam und lesenswert.

"The sort of move that the late Gerald Abrahams was wont to describe as "provincial", and although I have not the slightest idea what he means, it sounds like a good description!" :lol:

Und nein, Niederrheiner sind *keine* Rheinländer. Das Rheinland endet ziemlich genau am Autobahnkreuz Jackerath. Bei Düsseldorf scheiden sich bereits die Geister. :)
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Change what you´re saying
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~Eels~
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Re: Aus meinem Feed-Reader

Beitragvon Stratege » So 3. Jan 2010, 16:11

@Aussprache niederrheinischer Namen: Unser Niederrheiner wird sich beim Mannschaftskampf am übernächsten Wochenende freuen, denn es ist Heimspiel und der Mannschaftsführer kann es mittlerweile (wie auch fast alle anderen im Verein).

@Steve Giddins: Er hat schon ein paar Bücher für den Gambit-Verlag geschrieben, z. B. "der Aufbau eines Eröffnungsrepertoires".
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