von Geck0tierchen » Mi 5. Sep 2012, 15:13
Um ein Gefühl für typische Fehler und bestimmte Konstrukte zu bekommen (so können erstaunlich viele Partien entschieden werden weil der Gegner sich z.B. mit einem Läufer durch das komplette Camp hacken muss und man diesen durch seine einfarbige Wirkung leichter leiten und Zurückschlagzwang verhindern kann), ist es meiner Ansicht nach sinnvoll, gegen eine Schachengine zu spielen. Ich habe das vor ein paar Jahren mit "Sjeng" exerziert, der einem sympathischerweise auch gleich immer sagt, wenn man auf Verlust steht (1.e3 This position is LOST)
BTW: Die Anfangszüge 1.e4 und 1.e3 verlieren aus ähnlichen Gründen. Instruktiv finde ich hierbei dass ein guter Schwarzspieler 1.e4? b5 2.Lxb5 Sf6! spielen wird, wonach er mit dem komplett harmlosen Gegenangriff mit Sxe4 usw. genug Zurückschlagmöglichkeiten bekommt und der weißfeldrige Läufer praktisch im Alleingang alle schwarzen Figuren wegholzt.
She gets upset and lashes out at him for letting himself be crushed by the weight of the world and wasting away his own life worrying about things beyond his control.
However, this is what chess should be like: rich and difficult.
- Tiger H. Persson