Der Stratege und ich haben uns letzte Tage mal mit unserem großen Vorsitzenden unterhalten, wie wohl ein geeigneter Rhythmus bei Vereinsturnieren aussehen könnte, um alle Spieler langfristig bei der Stange zu halten. Bei uns werden derzeit gespielt:
- KO-Turnier
- Vereinsmeisterschaft (9 Runden Schweizer System)
- 1 - 2 offizielle Blitzturniere
Ein Schnellschachturnier ist angedacht. Monatliche Blitzturniere wurden mangels Interesse schon wieder gestrichen.
Die Turniere werden in einem Rhythmus von zwei bis drei Wochen je Runde gespielt.
Bislang ist die Beteiligung an den Turnieren erfreulich hoch, unseren Verein gibt es aber auch noch nicht so lange...
Unsere ungeklärte Frage war jetzt, wie man diejenigen, die beim KO-Turnier immer in der ersten Runde ausscheiden und bei der Vereinsmeisterschaft auf den Plätzen 15 - 20 (von 21) landen, langfristig zu einer Teilnahme motivieren kann, denn es erschien uns ziemlich wahrscheinlich, dass diese irgendwann frustriert aufgeben.
Ich hatte dem Strategen von meinem alten Verein erzählt (die können sich wahrscheinlich gar nicht mehr an mich erinnern, so lange ist das her), die heute noch wie damals ihre Turniere durchziehen - zwar ist die Rundenzahl etwas geringer geworden (die Teilnehmerfelder waren früher bei 12 - 16, heute je Gruppe bei 8 - 10), dafür sind Schnellschach, Blitz-Grand-Prix und ein KO-Turnier seit meiner Zeit hinzugekommen: http://www.schachclub-kevelaer.de/verein_2008.html
Wie sieht das bei Euch aus? Gibt es irgendwann Probleme die Leute noch für interne Turniere zu motivieren? Und wenn nein, warum nicht, wie habt Ihr das geschafft?
