"Taktische Schachendspiele" von Nunn

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"Taktische Schachendspiele" von Nunn

Beitragvon Gast » So 21. Dez 2008, 17:34

Wer kennt das Buch? Ab welcher Spielstärke ist es zum Training geeignet?
Gast
 

Re: "Taktische Schachendspiele" von Nunn

Beitragvon Jupp53 » Di 30. Dez 2008, 17:53

Ich kenne es nicht gut, habe aber mal in einer Buchhandlung reingeguckt. Da hier so lange keine was schrieb, rate ich mal:

Elo 2000+. Es ist nicht leichter, als die Dworetzki-Bücher.
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Re: "Taktische Schachendspiele" von Nunn

Beitragvon stoppelhoppler » Mi 31. Dez 2008, 14:38

Das Buch ist trotz einer übersichtlichen, thematischen Gliederung kein strukturiertes, systematisches Lehrbuch. Es handelt sich um überwiegend praktische Beispiele gemischt mit einigen praxisnahen Studien.
Die Beispiele sind anspruchsvoll (großmeisterlich) - auch mit meisterlichen Fehlern, die Nunn aufdeckt (was den Schwierigkeitsgrad wohl ausreichend beschreibt).
Zum Nachspielen braucht man schon Zeit und Geduld, weil einige Beispiele umfangreichere Variantenbäume haben.
Für Endspielneulinge ist das Werk eine Zukunftsinvestition, weil doch erst einmal Basics gelegt werden müssen. Für fortgeschrittene und engagierte Spieler ist dieses Buch eines der besten Werke, um das häufig als spröde und technisch angesehene Thema "Endspiele" lebhaft und eben "taktisch" vorgestellt zu bekommen. Wenn man es dann noch schafft im Anschluß oder nebenher die Endspieltheorie zu verinnerlichen, dann ist ein großer Schritt zur Spielstärkeverbesserung getan.
Die Signatur, die Signatur hat nicht immer Recht.
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Re: "Taktische Schachendspiele" von Nunn

Beitragvon kladist » Mo 21. Dez 2009, 01:55

Na ja, leicht ist John Nunn "Taktische Schachendspiele" vielleicht nicht. Aber es ist eine der zeitlos schönen Schachsammlungen, die man sich nicht entgehen lassen sollte. Und es ist auf deutsch damals (1985) im Falken-Verlag (!) erschienen, so dass man es sogar in Kaufhäusern finden konnte.

Wirklich für jeden ist aber Jeno Ban "Taktik der Schachendspiele" (gab es deutsch und englisch). Wer das noch irgendwo ergattern kann...

Gleiches gilt für Anatoli Karpow und Jewgeni Gik "Schachstudien der Weltmeister".
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