Georgiev/Kolev, The Sharpest Sicilian

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Georgiev/Kolev, The Sharpest Sicilian

Beitragvon Andrzej » Mi 2. Sep 2009, 16:31

Kann jemand was dazu sagen? Ich dachte, da ich eh taktik lernen will, bietet es sich an so scharfe sachen zu spielen. Hat jemand erfahrung mit dem buch?

http://www.ischach.com/Buecher/Eroeffnu ... :5039.html
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Andrzej
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Re: Georgiev/Kolev, The Sharpest Sicilian

Beitragvon salto.mattale » Sa 5. Sep 2009, 18:50

Ich besitze das Buch und finde es gut. Obwohl ich die Najdorf-Variante seit etlichen Jahren spiele, habe ich viel daraus gelernt. Es ist allerdings keine leichte Kost (definitiv kein 'Starting Out'), die Autoren gehen dahin wo's weh tut. Es werden nur bewährte Hauptvarianten vorgestellt, gerne mal mit einer vorgeschlagenen Verbesserung im 25.Zug oder noch später. Daneben gibt es nicht zu knapp verbale Erläuterungen, zu Plänen oder Zugumstellungen.
Die Autoren tun nicht so, als ob das alles einfach wäre. Zum Thema von Zugumstellungen und dem in der 6.Le3-Variante oft nötigen Variieren zwischen positioneller Behandlung und wildem Angriffsspiel zitiere ich aus der Einleitung zum Kapitel:
This is a huge task. I had my hesitations how to present most clearly the maze of variations stored in my computer.

Übrigens gibt es auf der Verlagshomepage von Chess Stars eine kostenlose Aktualisierung des Buchs. Die Autoren waren der Meinung, dass eine der wichtigsten Varianten im 6.Lg5 Db6 für Schwarz nicht mehr spielbar ist, und schlagen eine Alternative vor.

http://chess-stars.com/graphics/eshop/b ... ctions.pdf

Die Analysen in dieser Aktualisierung sind durchaus typisch für das Buch.

Man muss sich allerdings schon überlegen, ob man eine Variante mit derart umfangreicher Theorie überhaupt spielen will. Wenn ja, ist das Buch gut (aber vielleicht gibt es mittlerweile auch neuere Werke zum Thema ?). Als Mindest-DWZ für das Buch würde ich 2000 ansetzen. Ich denke, dass auch Titelträger noch etwas daraus lernen können.
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