von Alois Schachownik » Mi 16. Sep 2009, 17:12
Ich habe einige dieser Bücher, insbesondere Nottingham 1936 (von Dover), das eines meiner Prunkstücke ist. Ich betrachte es als einen Teil der Schachkultur, daß man englische beschreibende Schachnotation lesen kann. Wer das nicht will, für den ist das Buch wertlos (oder er findet eine Version mit algebraischer Notation; ich weiß nicht ob es eine gibt).
Inhaltlich möchte ich sagen: Aljechins Kommentare sind aus Sicht eines 1600ers (oder guten Hobbyspielers) nicht immer spontan zweifelsfrei. Zu wenig widmet er sich Alternativzügen und ihren Widerlegungen, wo meinereiner fragt, warum nicht dies, was passiert bei jenem? Mag sein daß all das für Leute 1900+ selbstverständlich ist. Ich habe mich darauf beschränkt von dem zu profitieren was ich verstand, und das beseite zu lassen was mir zu hoch war. Wobei ich aber nicht 100% sicher bin ob alles davon korrekt ist, ehrlich gesagt, auch wenn Aljechin ein Schachgenie war wärs kein Fehler Rybka & Co mit seinen Analysen parallel laufen zu lassen. Nobody war perfekt.
Gruß, Alois
