Weiß am Zuge
Und hier die chess.com - Fernpartie dazu:
Noch ein paar Anmerkungen:
5. - De7 hmm, kann nicht gut sein. Schwarz kann nach 6.d4 nicht auf e4 nehmen, weil das Standardmotiv Dh5+ De5+ den Springer zurück gewinnt und Weiß mit Mehrbauer und guter Stellung zufrieden sein kann.
6. - Lg4 ab hier fand ich dann keinen Vorgängerpartie. Direkt Le6 kam schon vor.
7.Le2 nach längeren Analysen gespielt. Es ist einmal ein sinnvoll Abwartezug (in einem Gambit!) und ermöglicht bei Bedarf 0-0 und Ideen mit f4 und/oder e5, wonach Sg4 erschwert ist.
11.Lf2 und die weiße Stellung gefällt, weil die Lockerungsübungen am Königsflügel wohl schon in eine schlechtere Stellung führten. Das Problem: Wie umsetzen? wird hier mit dem klaren Plan Dd2, 0-0-0 und Hebel gegen g5 mit anschließender Entscheidung über die optimale Turmstellung gelöst.
11. - c6 war mir zu passiv. Thematisch ist 11. - c5 12.d5 Lc8 13.Dd2 Sbd7 oder 13. - b5. Jetzt geht Schwarz langsam ein.
13. - a5 ist einfach zu langsam, wie der Partieverlauf zeigt. Es ist allerdings leicht, den Zug zu kritisieren. 13. - Tf8 mit der Idee Kg8 und Lf7 gefiel mir besser. Dann hätte es noch eine Partie werden können. Jetzt beginnt es am Königsflügel zu brennen.
18. - Kd7 18. - Lf7 19.Sxd5 cxd5 20.Lc5
24. - Dc8? Die letzten Züge waren aufgrund allgemeiner Überlegungen (Schlechter stellen der schwarzen und besser stellen der weißen Steine) einfach zu finden. In der (zugegeben oberflächlichen) Analyse tauchte hier immer c4 als "Notnagel" auf. 24. - De8 hätte zumindest den jetzt direkt folgenden Königsmord verhindert.
