Kurzpartien

Re: Kurzpartien

Beitragvon hoizi » So 11. Apr 2010, 21:56

Und wieder mals FICS.
Diesmal kein Blitz, sondern eine Teamleague Partie und mein Gegner ist mir genau in die Vorbereitung gelaufen. Hat mir sogar nach 4.Sc6 einen takeback angeboten. :)
7.Le3 ist schon ein schwerer Patzer
8.h3 ist der Verlustzug

Was wäre die Welt ohne Kiffing(=en?)?!

"Einen Meilenstein der Schachgeschichte setzte ich mit dieser Glanzpartie, die mit dieser Unbekümmertheit den Geist der ewigen Jugend ausstrahlt und die versehen ist mit der Aureole der Unsterblichkeit.
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Re: Kurzpartien

Beitragvon JerryCotton » Do 15. Apr 2010, 15:26



Das schnellste Matt, an dass ich mich erinnere.
"So ist Fussball, manchmal gewinnt der bessere." (dürfte auch fürs Schach gelten :))
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Re: Kurzpartien

Beitragvon Lestat » Fr 16. Apr 2010, 11:59

zwei blitzpartien auf FICS gegen den selben gegner, welche ein schnelles ende nahmen:

e^(i*pi) + 1 = 0

What the hell does the ratio of the circumference of a circle to its diameter have to do with the base of the natural logarithm and the square root of -1?
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Re: Kurzpartien

Beitragvon hoizi » Sa 17. Apr 2010, 19:09

In der FICS Teamleague scheinen meine Gegner aus Angst einfach schlecht zu spielen...
Nach 13.Zügen in Runde 1 folgten nun 8 in Runde 2.
Wie gesagt beide Partien mit Bedenkzeit 45+45!!!

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Re: Kurzpartien

Beitragvon Lestat » Fr 7. Mai 2010, 23:17

nach über 1l bier schaffe ich es anscheinend, besser blitz zu spielen als nüchtern. da bin ich schon die ganze woche durch extrem schlecht im blitzen und bin auch gut unter 1500 bei FICS gefallen, und da spiele ich heute abend mal nach 3 grossen bier mal ein wenig blitz zu spielen und es geht einfach alles:
e^(i*pi) + 1 = 0

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Re: Kurzpartien

Beitragvon Stratege » Sa 8. Mai 2010, 21:12

Mannschaftskampf in der Bezirksklasse:
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Re: Kurzpartien

Beitragvon elvis » So 9. Mai 2010, 18:22

Kommentiert man Kurzpartien, oder eher nicht? kA, ein paar Anmerkungen drängen sich mir jedenfalls auf.

Frag mich nicht nach Theorie; bei diesen Sachen gibt es so viele Möglichkeiten mit Zugumstellung und Übergang in andere Varianten, da blicke ich nur sehr beschränkt durch.
Dass Schwarz den Bauernraub auf b7 zulässt, gibt es in anderen Varianten, aber hier sieht das nicht korrekt aus. (In meiner Datenbank habe ich nur eine Partie dazu gefunden, und da hätte Weiß schon im 10. Zug eine Figur gewinnen und alles klar machen können.)
Die nächsten Züge finde ich dagegen aus weißer Sicht nicht überzeugend. Im 8.-10. machst du drei eher zurückhaltende "Entwicklungs-" bzw. Verteidigungs- und Rückzüge, statt z.B. mit Lf4 und Sb5 weiter Druck zu machen. So bekommt Schwarz doch noch andeutungsweise Kompensation.

Was Schwarz ab 12...Sb4 macht, geht natürlich gar nicht; solche Fehler in dieser Häufung sollten in einer Turnierpartie auf eurem Niveau nicht vorkommen.
Oder hatte dein Gegner dafür irgendeine Entschuldigung - d.h. war er temporär blind, besoffen oder gedopt? :geek:
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Re: Kurzpartien

Beitragvon Stratege » So 9. Mai 2010, 22:51

Zur Eröffnung: 3... Lf5 ist auf jeden Fall ungenau. Weiß muss aber auch 4. cxd5 spielen, um überhaupt was nachweisen zu können. Nach 4. Sc3 e6 hätte Schwarz sein Ziel erreicht. Allerdings sollte Weiß auch mit 5. Db3 statt 5. Sc3?! fortsetzen. Denn so gab ich dem Gegner die Gelegenheit, den Laden mit 5... e6 zusammen zu halten.

Dann zum verhaltenen Spiel: 8...Sb4 nebst Sd2+ sah mir an der Stelle zu gefährlich aus, aber Lf4 sieht da im Nachinein absolut logisch aus. Auf Sb4 hätte ich dann e2-e4 gehabt (hätte ich auf 7... Sb4 gespielt). Nach 8... Ld6 kriege ich meinen Läufer nicht mehr nach f4 gestellt, muss mich aber irgendwie entwickeln. Ist dann die dirkte Wirkung von 8. a3.

Und dann zur 12...Sb4: Der Gegner hatte die Folgen von 12...Sb4 bis zu 15... Txc3 berechnet, dann aber übersehen, dass 16. bxc3 ging. Sonst hätte ich eine Qualität weniger gehabt. Aber im Zweifelsfall wäre auch 15.Sxb1 gegangen. Also ganz schön verkombiniert.
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Re: Kurzpartien

Beitragvon Riddler » Mo 10. Mai 2010, 09:30

Was mich immer an derartigen Stellungen interessiert: Warum gibt er nach 17. Dxb1 nicht auf, sondern spielt noch weiter, bis er das nächste Holt auch noch einstellt? Hat er wirklich gedacht "Da geht noch was"?
Den richtigen Moment für die Aufgabe zu finden mag teilweise nicht einfach sein. Und natürlich ist es sein gutes Recht, weiterzuspielen. Aber Dame +3 Figuren gegen Turm und 2 Figuren noch zu spielen ist schon so ein wenig respektlos, oder?
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Re: Kurzpartien

Beitragvon Lestat » Mi 12. Mai 2010, 17:32

diese partie zeigt sehr schön, wieso auf spitzenniveau kein holländisch mehr gespielt wird

der letzte zug von weiss hat einen schönheitsfehler, wer sieht ihn?
e^(i*pi) + 1 = 0

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