es geht um die varianten
1.d4 Nf6 2.Nf3 g6 3.c4 Bg7 4.Nc3 0-0 5.Bg5 c5 6.d5 h6 7.Bh5 d6 8.e3 resp. 1.d4 Nf6 2.Nf3 g6 3.c4 Bg7 4.Nc3 d6 5.Bg5 0-0 6.e3 c5 7.d5 h6 8.Bh5
in meiner (eher kleinen) spielpraxis kam es nie auf die zugfolge an. Laut meinen recherchen wird diese variante auch Uhlmann-variante genannt, sobald exd5 cxd5 passierte.
In der "hauptline" nach 8...g5 9.Bh3 Nh5 10.Nd2 Nxg3 11.hxg3 hat schwarz hauptsächlich 2 pläne, entweder mit e6 in ein modernes benoni überzugehen (uhlmann-variante?) oder mit f5 aktiv zu werden. f5 sieht für mich mit der offenen h-line sehr riskant aus, wird aber verhältnismässig oft in meiner datebank gespielt, ich hatte es noch nie auf dem brett.
Die variante 11...e6 12.Bd3 exd5 13.cxd5 hatte ich hingegen 2x gegen orang, es ging mit 13...Nd7 14.Qc2 Ne5 15.Bh7+ Kh8 14.Bf5 weiter, und dann in der ersten partie 14...c4 15.Nf3 und ich stand sehr gut, mehrmals auf gewinn und am schluss konnte orang das remis halten. Das zweite mal spielte orang 15...Qf6 und nach 16.a4 c4 17.Nb5 Nd3 musste ich schon aufgeben, fernbullet halt. es gibt eine partie von kasimzhanov mit schwarz wo 16.0-0 gespielt wurde, auch da hat schwarz gewonnen aber hatte auch 200 punkte mehr.
Die frage ist, was ist der beste plan gegen 15...Qf6 und sollte weiss evtl. schon früher abweichen, z.bsp. 14.Nc4 (da will der springer ja eigentlich hin!)?
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