von stoppelhoppler » Mi 20. Mai 2009, 22:32
Mal ganz ohne Nachschlagen und recherchieren:
Die Spielweise sollte man mit den ähnlichen Aufbauten nach 7. 0-0 Sbd7 oder moderner 7. ... Sa6 vergleichen.
Allgemein heißt es, daß d4-d5 in KI stark ist, wenn man mit dem Vorstoß noch ein Tempo gewinnt. Auch steht der S(c6-)e7 im klasischen Abspiel dort noch nicht so richtig glücklich (versperrt der Dame den Weg, versperrt dem Turm (noch f8) manchmal die Deckung von c7 und auch der Lg7 will teilweise über f8-e7-(d8 usw.) umgruppiert werden).
Der Se7 wird daher häufig via g8 (nach Kh8) nach f6 (=Druck gegen e4, Ausflug nach g4 oder h5-g3) oder h6 beordert.
Auf c5 steht ein schwarzer Springer nach d4-d5 ideal und er ist mit a7-a5 auch schon gegen erste Anrempelungen abgefedert.
Kurzum, ich vermute, daß hier klassische Rezepte des Weißen vom Schwarzen ganz gut beantwortet werden können, weil er über eine harmonsische Springerstellung verfügt und weniger Zeit für Umgruppierungen benötigt. Allerdings ist der Sc5 etwas weiter vom K-flügel entfernt, doch bremst er Weiß auch am Damenflügel.
Die Signatur, die Signatur hat nicht immer Recht.