Es gibt eine scharfe Variante mit Schwarz:
1. e4 e6. 2. d4 d5 3. exd5 exd5 4. Sf3 hier spiele ich folgendermaßen als Schwarzer weiter:
4. ...Lg4 mit der Idee Druck gegen d4 und Vorbereitung für die lange Rochade. Es sich spielt vor allem gut gegen den "Standardaufbau" von Weiß
5. h3 Lh5 6. Ld3 Sc6 7. c3 soweit so gut.

7... Ld6!? Empfehlung von IM Watson

8. 0-0 Sge7 9. Lg5 f6! 10. Lh4 Dd7 11. Sbd2 g5 12. Lg3

Nun hat Schwarz nit den Bauern f6 und g5 den Läufer nach g3 getrieben und die lange Rochade vorbereitet. Jetzt werden beiden mit einem Bauernrun versuchen die Stellung des Gegners zu öffnen für die Türme. Hier hat allerdings aufgrund vom Raumgewinn am Königsflügel der Schwarze das einfachere Spiel. Folgen könnte nun:
12...0-0-0 13. Lxd6 Dxd6 14. b4 Lg6 ( mit der Idee den h-Bauern nach vorne zu treiben und die Dame nach d3 zu ziehen. Kritischer ist es, wenn Weiß zu Da4 kommt.
15. Dc2 Lxd3 16. Dxd3 h5 und der run beginnt

17. b5 Sb8 18. a4 Lauf, Forest, Lauf

g4 19. Sh2 Tdg8 20. a5 Sg6 21. b6 a6
die a-Linie darf natürlich nicht geöffnet werden. Ansonsten wird es Schwarz wohl kaum überleben.

Wichtig für Schwarz ist, daß die Bauern nicht auf dem Königsflügel sich verkeilen. Optimal wäre natürlich die Öffnung der h- und g-Linie. Weiß wird versuchen, den Laden zusammen zu halten und mit c4 die c-Linie zu öffnen. Aber als Schwarzer spielt es sich dennoch in dieser Stellung leichter...
Natürlich hat Weiß andere Möglichkeiten dagegen zu spielen, daß hier soll nur als Leifaden dienen. Allerdings muß ich dazu sagen, daß ich im Blitz im Internet ca. 50% diese Stellung mit der Abtauschvariante erreiche. Soviel zu " Standard F" von Weiß
Ich hoffe es hilft Dir weiter!