patzer78 hat geschrieben:1. e4 e6 2. b3 b6 3. Bb2 Bb7 4. d3 d5 5. Nd2 dxe4 6. dxe4 Nf6 7. Bd3 Bc5 8. Qe2 stellt ja im Prinzip eine Stellung dar, deren Art ich mit b6 gerne umgangen hätte.
Auf 4.d3 erscheint mir 4...c5 deutlich stärker, was die Aufstellung des d (und ggfs. sogar e-) bauern flexibel hält.
Im Vergleich mit dem relativ populären 1.e4 c5 2.Sf3 e6 3.b3 b6 hat Weiß hier nach Lb7 nicht die Möglichkeit Ld3!? nebst c3-Lc2-d4 und auch nicht die aktive Möglichkeit Sc3 (wonach z.b. auch das natürliche Lb5xc6 möglich ist) sondern sich bereits auf die komplett harmlose Deckung mittels des d-bauern verschrieben.
Ich würde daher empfehlen, zunächst die stellungsgemäßen Züge c5+Sc6 auszuführen und sich erst auf Basis der weiteren weißen Aufstellung für eine d- und e-bauerkonstellation und somit für eine Königsflügelleichtfigurenaufstellung entscheiden. Weiß muss sich ja auch erstmal auf irgendetwas festlegen: Spielt er mit oder ohne f4 ? Springer nach sc3 oder d2 ? Insbesondere der Lf1 wird aber erst fürs erste nicht froh, die gesamte aufstellung harmoniert nicht richtig.
Spielt Weiß eine total harmlose Aufstellung a la Sf3,Sbd2,Le2 (z.B. 4...c5 5.Sd2 Sc6 6.Sf3 d6 7.Le2) kann man als Schwarzer auch einfach 7...e5! spielen und sich elastisch-cool mit g6-Lg7-Sge7-O-O hinstellen. Eine Traumstellung!
Auf 3...Lb7 scheint mir 4.Sc3 oder das halbparadoxe 4.Ld3 doch logischer - Weißorteil ragt weiterhin nicht am Horizont auf.
She gets upset and lashes out at him for letting himself be crushed by the weight of the world and wasting away his own life worrying about things beyond his control.
However, this is what chess should be like: rich and difficult.
- Tiger H. Persson