Ich besitze beide Avrukh-Bände und arbeite auch damit. Ich habe viele brauchbaren Ideen aus den Büchern gezogen und mit manchen (ich würde nicht sagen "einigen") mein Repertoire aufgepeppt. Wie schon geschrieben: Katalanisch ist wirklich schwer zu kauen, aber viele Ideen sind einfach als Idee gepaart natürlich mit wirklich gespielten Partien (gibt ja im Bereich Katalanisch jede Menge halbwegs aktuellen Stoff ), NICHT als Repertoirefüller wertvoll. Und mittlerweile spiel ich ab und zu sogar wirklich Katalanisch wenn ich keine Lust auf Damengambit oder Nimzoindisch habe. Natürlich ohne das Repertoire gründlichst studiert zu haben! In anderen Bereichen Slawisch, Holländisch habe ich mit Avrukhs Empfehlungen schon früher hantiert und hier konnte ich mein Repertoirewissen durch die Bücher wirklich deutlich erweitern.
Allerdings ist auch Avrukhs Repertoire nicht "+="-kugelsicher. Mit Schwarz weiß ich, wie ich in meiner Eröffnung gegen Avrukhs Empfehlung eine gut spielbare Stellung erhalte. Das gleiche gilt in noch viel höherem Maße

(sorry, ist ja auch 1.c4) für Marin, den ich mir zu diesem Zweck einmal ausgeliehen habe. Das ist aber nun mal das Wesen des Schachspiels und der Theorie: Alles fließt.
Trotzdem habe ich sehr hohen Respekt vor der Analysearbeit und unvorbereitete Gegner, die sich in einem von Avrukhs oder Marins schärferen Netzen verlaufen sind wirklich arme Schweine

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Den Titel "GM-Repertoire" finde ich angemessen, auch wenn es sich so sicher ganz passabel vermarkten lässt

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