zirkeldreher hat geschrieben:ad 1: Ich spiele den Najdorf Sizilianer.
ad 2: auf Lb5+ spiele ich Ld7 Lxd7 Dxd7....
auf c3 baue ich mich einfach mit 2....d6 und so weiter auf.
ad 3: auf c4 spiele ich Sf6 und auf Sf3 dasselbe...aber nicht, dass ich das jetzt richtig gut kenne. Zudem kommt es seltener vor.
Sf6 ist eine ungenügende Antwort.
Sf6 mit e6+d5
Sf6 mit e6+Lb4
Sf6 mit e6+b6
Sf6 mit c6-d5 (slawisch mit antäuschen), hier natürlich noch die Systeme mit oder ohne frühem Tausch auf c4
Sf6 mit d6-e5 mit oder ohne Köngisflügelfianchetto
Sf6 mit g6+Lg7+d5
Sf6 mit c5 mit oder ohen Königsflügelfianchetto
Sf6 mit e5+d5 (Sizilianisch offen mit vertauschten Farben)
Sf6 mit Sc6 (tango hey)
etc.
wie du siehst, verzweigt das in eine Unmenge an Systemen, deren Strategie deutlich weiter auseinanderklafft als es bereits bei den Sizilianern der Fall war.
Da du Najdorf spielst, scheinst du dem theorielastigen Spiel ja nicht abgeneigt, die variante gegen c3 lässt eher auf gemächliches Spiel schließen, solange du nicht die opfervariante spielst. Wichtige Frage: Bauernraubvariante ja oder nein ? Wenn ja, könntest du es mit dem Botvinnik-system probieren.
Eine Frage noch: Hast du Probleme damit das Zentrum aufzugeben (Bauern im Zentrum geben ein beruhigendes Gefühl!) oder strebst du es eher an (freie Bahn für die Figuren!) ? Hierbei gibt es ja z.T. eklatante Unterschiede (Königsindisch: mit der Bauernmasse geht das Spiel verloren, Grünfeldindisch: Dickes weißes Vollzentrum wird von allen Seiten beschossen).
She gets upset and lashes out at him for letting himself be crushed by the weight of the world and wasting away his own life worrying about things beyond his control.
However, this is what chess should be like: rich and difficult.
- Tiger H. Persson