Endspieltaktik

Moderator: Jupp53

Endspieltaktik

Beitragvon stoppelhoppler » Fr 23. Okt 2009, 20:51

Studien haben ja nicht selten einen hübschen, aber recht forcierten Ablauf und nach den Hinweisen und Vorarbeit anderer fällt mir gerade folgende Zugzwangstellung ein:
1. Sb6 Da7, 2. c7+ Kxc7, 3. Tc1+ Kxb6, 4. Tc8

Hier könnte man mal weiterschauen. Sehen recht bewegungslos aus die restlichen schwarzen Figuren, wenn man mit dem Bauern den Befreiungsversuch abblockt.
Matt- bzw. Gabelmotive ergeben sich, wenn Schwarz abweicht.
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Re: Endspieltaktik

Beitragvon Jupp53 » Fr 23. Okt 2009, 20:59

Richtig. Da geht es dann weiter und ist 'nur' noch eine Frage der Technik.
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Re: Endspieltaktik

Beitragvon Jupp53 » Di 27. Okt 2009, 18:51

stoppelhoppler hat geschrieben:Studien haben ja nicht selten einen hübschen, aber recht forcierten Ablauf und nach den Hinweisen und Vorarbeit anderer fällt mir gerade folgende Zugzwangstellung ein:
1. Sb6 Da7, 2. c7+ Kxc7, 3. Tc1+ Kxb6, 4. Tc8

Hier könnte man mal weiterschauen. Sehen recht bewegungslos aus die restlichen schwarzen Figuren, wenn man mit dem Bauern den Befreiungsversuch abblockt.
Matt- bzw. Gabelmotive ergeben sich, wenn Schwarz abweicht.

Das gibt dann diese Stellung:



Ab hier ist Schwarz am Zuge. Was kann er überhaupt noch versuchen, um das Gefängnis aufzulösen? Ist das wirklich schwer?
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Endspieltaktik

Beitragvon stoppelhoppler » Di 27. Okt 2009, 19:29

Nein, ich denke es wurde damit als gelöst angenommen...

Bei jetzt einer beidseitigen Zugzwangstellung wird Schwarz seine Zugpflicht nicht mehr los und die Befreiung mit a5 wird mit b5 zugemauert mit der weiteren Folge einer bäuerlichen Widderstellung im Zentrum.
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Re: Endspieltaktik

Beitragvon Jupp53 » Di 27. Okt 2009, 20:38

Ja. Dann mal das hier als nächste:

Studie Nr. 22
Pogosjants, Znamja Yunosti (Minsk), 1963



Weiß gewinnt

Tipp: Als Lösung reicht hier die Hauptvariante mit einem Mattbild - aber nicht darauf versteifen.

(22/8)
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Endspieltaktik - Studie #23

Beitragvon stoppelhoppler » Mi 11. Nov 2009, 19:35

Etwas übersichtlicher und leichter ist

Studie Nr. 23 von Rinck 1917:



Weiß zieht und gewinnt.

Tipps:Zugzwang, Verstellung des Fluchtsfelds durch eigene Verteidigerin
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Re: Endspieltaktik

Beitragvon Jupp53 » Do 19. Nov 2009, 09:37

Mal sehen, ob das so stimmt:

1.Dc7+ Ka8 2.Da5+ Kb7 (Wenn 2... Kb8, dann 3.Db6+ nebst 4.#) 3.Sc5+ und auf Kc6 oder Kc8 folgt Damengewinn, auf Kb8 kommt 4.Db6+ nebst 5.Db7#

Geht es Euch auch so. Es gibt Tage, da komme ich nicht klar mit solchen "einfachen" Stellungen. An anderen Tagen scheint es wirklich einfach.
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Re: Endspieltaktik

Beitragvon stoppelhoppler » Mo 23. Nov 2009, 23:07

Jupp53 hat geschrieben:Mal sehen, ob das so stimmt:

1.Dc7+ Ka8 2.Da5+ Kb7 (Wenn 2... Kb8, dann 3.Db6+ nebst 4.#) 3.Sc5+ und auf Kc6 oder Kc8 folgt Damengewinn, auf Kb8 kommt 4.Db6+ nebst 5.Db7#
...


Da fehlt die letzte Feinheit, die daraus ne Studie macht. 5. Db7 ist nur + und nicht #.
Also, wie lautet der Abschluß :?:
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Re: Endspieltaktik

Beitragvon elvis » Di 24. Nov 2009, 17:33

Zwischendurch etwas leichtere Kost; nochmal aus einer Partie vom Mühlheimer Open diesen Sommer. [Partiestellung 9]



Schwarz hat zuletzt a6-a5 gespielt. Fehler oder Falle?
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Re: Endspieltaktik

Beitragvon Kiffing » Di 24. Nov 2009, 18:08

Weiß müßte nach 1. Tc4 einen Bauern gewinnen:
1. …Kd6 2. Txc6 Kxc6 3. Le4+
2. Der Läufer muß also flüchten, und Weiß gewinnt einen Bauern
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