Eine der größen Nerdpartien in den letzten Jahren spielte ich gestern. Schon die Eröffnung wurde sehr seltsam vom Gegner gespielt und ab dem 3.Zug musste ich mich entscheiden, ob nun wie in der Partie 3...g6 zu spielen oder doch 3...c5 oder etwas ganz Anderes. Ich spielte g6, da c5 den Gegner doch zu gut ins Konzept passt und ich nach d4 von ihmentweder rausnehme und einen lahmen Abtauschslawen bekomme oder er vl. den Bauern auf c5 selber schlagen kann und dann die Aufstellung doch noch Vorteile hat. Insgesamt kam ich aus der Eröffnung mit kleinem Vorteil heraus und ich hätte wohl an manchen Stellen Lc8 spielen können, war mir aber nie so sicher was passiert, wenn er mit e3-e4 in der Mitte durchbricht. Ich hatte mich vorher auf die kurze Rochade eingestellt und vermutlich war Se7 schon Geberte. bxa3 war dann richtig blind gespielt, weil ich einfach Da4 übersah und mein Gegner einfach eine Qualität mehr hat. Nach f2-f4 bekam ich dann doch noch Gegenspiel und in beiderseitiger Zeitnot patzte er wunderschön Auch Tb1 von mir war blind und Tb3 letztendlich vorzuziehen. Die letzten Entscheidung ob Dxe3 wie in der Partie zu ziehen oder lieber Dxc2+Tb3 oder vl. auch direkt Tb3 konnte ich mit 3 Minuten auf der Uhr nicht durchrechnen und da meine Mannschaft hintenlag musste ich halt zocken. Dxf5 von ihm ist sehr interessant und Ta1+ zog ich, da mein Gegner merklich nervös war und mit wenigen Sekunden auf der Uhr blunderte er dann wirklich... Allerdings ist Ta1+ nicht umbedingt so mies, da immerhin der c3 mit Schachgebot geschagen kann. Das ich rumgehampelt bin weiß ich selber, ich wäre dankbar für Tipps wie mir solche Fehler in der Zukunft nicht mehr passieren!
"Ich glaube, Dir fehlt ein wenig die Forenerfahrung, um das beurteilen zu können. In den Foren, in denen ich war, z. B. Schachfeld, war das immer ein Kultthread mit bis zu 1000 Beiträgen. "
Beim Durchsehen meiner schlechten Partien aus dieser Saison, habe ich die obige Partie wiedergefunden. Gegen einen typischen Londoner-Systemspieler habe ich Cress´1...d6 System kurzfristig adoptiert und tatsächlich hatte ich damit sehr großen Erfolg. Mein Gegner bot mir im 13.Zug Remis obwohl er schon 1 Stunde verbraucht hatte, wir 1-0 hintenlagen und er zu dem Zeitpunkt ca. 200 DWZ-Punkte weniger hatte, was ich dann ein wenig unhöflich fand
Zuletzt geändert von Tobi am Mo 28. Jun 2010, 15:32, insgesamt 1-mal geändert.
"Ich glaube, Dir fehlt ein wenig die Forenerfahrung, um das beurteilen zu können. In den Foren, in denen ich war, z. B. Schachfeld, war das immer ein Kultthread mit bis zu 1000 Beiträgen. "
Tobi hat geschrieben:Mein Gegner bot mir im 13.Zug Remis obwohl er schon 1 Stunde verbraucht hatte, wir 1-0 hintenlagen und er zu dem Zeitpunkt ca. 200 DWZ-Punkte weniger hatte, was ich dann ein wenig unhöflich fand
Motto: "Wenn ich nicht mehr weiter weiß, biete ich erst mal Remis, vielleicht nimmt mein Gegner ja an." Bis dahin steht Weiß ein wenig passiv, aber es ist noch nicht viel passiert. Nach dem Remisangebot kommen nur noch schlechte Züge von ihm.
linkinkev hat geschrieben:20. ...f6 von ihm ist sehr schlecht. Es macht das Feld e6 noch schwächer und der König bleibt im Zentrum. Rochade wäre besser gewesen.
Welche? 20. ...f6 21. Bb4 0-0-0
Ich würde gern die Welt verbessern, doch Gott gibt mir den Quellcode nicht!
linkinkev hat geschrieben:20. ...f6 von ihm ist sehr schlecht. Es macht das Feld e6 noch schwächer und der König bleibt im Zentrum. Rochade wäre besser gewesen.
Welche? 20. ...f6 21. Bb4 0-0-0
natürlich die kurze Rochade
20. ... f6 21. Bb4 0-0-0 22. Ba6+ Kb8 23. Bd6 1:0
Ja, ist wirklich stärker, hab ich übersehen
Die Burg wird das Feld in Sachen Output in einem Jahr überholen! 5.9.2011 (Auch wenns nur in der Spielhalle ist, accomplished) Falls Svidler jemals WM wird, hör ich mit Turnierschach auf! 7.9.2011
"Ich glaube, Dir fehlt ein wenig die Forenerfahrung, um das beurteilen zu können. In den Foren, in denen ich war, z. B. Schachfeld, war das immer ein Kultthread mit bis zu 1000 Beiträgen. "
Möglich gewesen wären z.B. noch 16...Dxd2+ oder 18...c4 weswegen wohl 18.a4 auch nicht so toll wie gedacht ist. Am besten schlägt man direkt auf e6 und rochiert kurz.
"Ich glaube, Dir fehlt ein wenig die Forenerfahrung, um das beurteilen zu können. In den Foren, in denen ich war, z. B. Schachfeld, war das immer ein Kultthread mit bis zu 1000 Beiträgen. "
Diese Partie aus der Verbandsliga habe ich mal sehr ausführlich kommentiert was mir persönlich glaub ich auch an Trainingseffekt Einiges gebracht hat. Für Leute, die sich Varianten ansehen wollen, was der pgn-Viewer meines Wissens noch nicht kann, habe ich die Partie zusätzlich als Datei angehängt. Eigentlich schade, gibt da ein paar interessante Ideen, die sonst fehlen
{C60: Spanische Partie } {Da erstaunlich viele Spieler aus der gegnerischen Mannschaft schon fast unublich mit 1...e5 antworten, stand ich vor der Wahl was ich uberhaupt machen wollte. Das von mir fruher mal gespielte Konigsgambit ist aus meiner Sicht nicht umbedingt empfehlenswert und neueres Material liegt mir nicht vor. Geplant war deshalb die Spanisch-Abtauschvariante. Da der Faktor Zeit in dieser Partie einen wichtigen Faktor spielt, gebe ich ab und zu die verbrauchte Zeit in Klammern an.} 1. e4 e5 2. Nf3 Nc6 3. Bb5 Nge7 { Somit direkt "out of book" und ohne jegliche Kenntnisse. Ich beschloss, dass ich zunachst rochieren und anschliesend mit c3+d4 das Zentrum besetzen wurde.} 4. O-O d6 5. c3 Bd7 6. d4 Ng6 7. d5 {(16) An dieser Stelle fuhlte ich mich recht wohl, da aller Voraussicht nach eine Struktur ahnlich der konigsindischen Verteidigung entsteht. Allerdings fehlt Schwarz zum Einen der weisfeldrige Laufer und zum Anderen schatzte ich meinen Angriff am Damenflugel als schneller ein.} Nb8 8. Bxd7+ Qxd7 9. c4 {(28)} Be7 {(8)} 10. Nc3 O-O 11. Ne1 {(45) Der nachste Knackpunkt in der Partie. Ahnlich zum Konigsindischen war mein Plan den Springer auf d3 zu postieren und dadurch den Vorstos c5 zu unterstuzen. Le3 erschien mir weniger sinnvoll, da Schwarz ggf. mit Tempogewinn f4 durchdrucken kann und ich auch nicht so recht auf f5 herausnehmen wollte.} f5 {(14)} 12. Nd3 f4 13. f3 {Von den letzten Zugen ist Fritz nicht umbedingt begeistert und mochte lieber auf f5 herausnehmen. Personlich hatte ich den Eindruck, dass das schwarze Gegenspiel am Konigsflugel doch etwas langsam ist.} a5 {Wird von Fritz wiederum auch nicht gutgeheisen. Schwarz will naturlich seinen Springer auf c5 einnisten schwacht jedoch weiter die weisen Felder.} 14. Qa4 {Die Frage an dieser Stelle ist, ob ich hier direkt Dc2 spielen sollte. Der Unterschied zur Position aus der Partie ist, dass die Dame gleich auf c8 steht, also der Springer nach d7 kann. Auf der anderen Seite dachte ich, dass die Dame auf c8 ggf. nicht optimal steht und nach einer Offnung der c-Linie aufs Korn genommen werden konnte.} Qc8 15. Qc2 Nd7 16. Bd2 Qb8 17. Na4 {Gefallt mir im Nachhinein gar nicht mehr. Allerdings war ich mir an dieser Stelle auch nicht ganz sicher wie ich am Besten vorgehen sollte. Fritz Vorschlag ist Kh1 worauf c6 von Schwarz folgt. In der Partie ging ich allerings eher davon aus, dass Schwarz mir nicht den Gefallen tun wurde, am Damenflugel selber Bauern in Bewegung zu setzen. Mittlerweile verlor ich in der Partie hier so langsam den Faden.} c6 18. Rfc1 Rc8 19. Nc3 {(1'28) auch hier wieder besser dxc6} Ngf8 {Etwas uberraschen und vermutlich nicht umbedingt die beste Fortsetzung. Jetzt noch mit g5 am Konigsflugel spielen zu wollen obwohl das Zentrum relativ zugig geoffnet werden kann kommt eigentlich gar nicht in Frage. Eine andere Idee ware es beispielsweise gewesen den Laufer uber d8 und b6 zu aktivieren und ggf. zu tauschen. Ich schatzte die Position am Brett total falsch ein und rechnete fest mit g5. Den Zug, den ich an dieser Stelle gespielt habe ist leider sehr schwach und schafft zu viele Schwachen. Die Idee an sich kenne ich aus der konigsindischen Verteidigung.} 20. g4 Qa7+ 21. Kh1 Ng6 22. Qd1 {(1'40) Mittlerw eile steht Weis nicht mehr besser, sondern eher Schwarz und auch die anfangliche Initiative ist futsch.} Kf7 {(1'14)} 23. Qf1 Qd4 24. dxc6 { (1'45) Mittlerweile war ich mir bewusst, dass ich irgendwie zu Gegenspiel im Zentrum kommen musste.} bxc6 25. Na4 {direkt b3 zu spielen findet der Computer starker. Am Brett war ich logischerweise etwas besorgt bezuglich eines Angriffs auf der h-Linie und verlor leider auch den Sinn von Df1 aus den Augen, namlich die schwache Diagonale bis c8 auszunutzen. Fritz geht sogar so weit und opfer mit g5 einen Bauern. Er halt deswegen den Aufzug des h-Bauern geschweigedenn den Turmzug fur schwach.} Qa7 {Sehr schnell gespielt ohne zu uberlegen. Dagegen gab es schon eine unangenehme Fortsetzung.} 26. Be1 {(1'50)} Rab8 27. b3 Ndf8 28. Bf2 Qc7 29. Qe2 {Ich glaube, dass ich diesen Zug gespielt habe, da ich etwas Zeit spraren und die Stellung nicht direkt durch einen verpflichtenden Zug verkomplizieren wollte. Dies gibt allerdings dem Schwarzen Zeit seine Figuren besser zu postieren. Zum wiederholten Mal in dieser Partie gelang es mir nicht zum richtigen Zeitpunkt aktiv zu werden.} Ne6 30. Re1 { sollte c5 vorbereiten. Direkt c5 ware immer noch die bessere Moglichkeit gewesen, allerdings nicht mehr ganz so kraftvoll wie im 29. Zug.} c5 { Personlich hatte ich mit Lh4 gerechnet um die schwarzfeldrige Gurkeloszuwerden. Innerlich argerte ich mich deswegen auch wahrend der Gegner uberlegte uber Te1. } 31. Nc3 {Mit nur noch ca. 5 Minuten auf der Uhr naturlich nicht so einfach. Hier hatte ich gerne etwas mehr Zeit gehabt. Nebenbei erwahnt habe ich Lh4 wieder ubersehen.} Qd8 32. Nb5 a4 {Mit nur noch wenigen Minuten auf meiner Uhr versuchte der Gegner die Stellung zu verkomplizieren. Allerdings glaube ich nicht umbedingt, dass das hier so gut ist. Im Prinzip ist Lh4 immer (!!) noch moglich.} 33. Red1 Qa5 34. Nb2 a3 {findet Fritz an dieser Stelle auch ganz OK.} 35. Na4 {Als ich sah, dass ich den Bauern vermeintlich gewinnen konnte zog ich mit einem Auge auf der Uhr ohne weiter gros nachzudenken.} Nd4 36. Bxd4 exd4 37. Nxa3 $14 Rh8 38. Kg2 h5 39. h3 {Einfach wieder mit g5 den gewonnen Bauern zuruckzugeben ist hier mit Sicherheit einfacher und vermeidet zunachst Linienoffnungen am Konigsflugel. Setzt Schwarz hier starker fort kann Weis einpacken !} Bh4 40. Nb5 $14 {Der Springer dominiert} Qd8 41. Rh1 Qf6 42. b4 { (2'14) Ich war mir an dieser Stelle nicht sicher, ob ich Sb2 oder das scharfe b4 spielen sollte.} Bg3 43. Rab1 hxg4 44. hxg4 Rxh1 45. Rxh1 Nh4+ 46. Kf1 { (2'30)} Ra8 {direkt d3 ist besser} 47. g5 {Sb6 scheitert mal wieder an d3} Qe5 48. Qd1 d3 49. Rxh4 {Schon aus Verzweifelung gespielt, da Weis keine vernunftige Masnahme gegen die simple Drohung Txa4 hat.} Bxh4 50. bxc5 { (2'47) Hier rechnete ich felsenfest mit dxc5 auf das ich wohl aus Zeitgrunden recht schnell Sac3 gezogen hatte.} Rxa4 {Das ist naturlich schon ein dicker Bock, nach dem ich mich auch am Brett direkt wieder deutlich besser fuhlte. Fritz zeigt aber an, dass ich nach einem direkten Lg3 direkt das Handtuch hatte schmeisen konnen.} 51. Nxd6+ Kg6 52. Qxa4 Qxg5 {In meiner wieder aufkommenen Zeitnot fing mein Gegenuber wiederum an schnell mitzuspielen. Besser war offensichtlich Db2 um aktiv den Freibauern zu unterstutzen bzw. auch noch einige Mattdrohungen aufzustellen. Nun ist es auf einmal Schwarz der sich in einer passiven Situation wiederfindet.} 53. Qe8+ Kh7 54. Nf7 Qf6 { Ich kann mich nur wiederholen. Mit fast einer ganzen Stunde Restbedenkzeit zockte mein Gegner munter mit. Er blitzte zwar nicht direkt, aber hier nur 2-3 Minuten zu investieren brachte ihn halt doch deutlich schneller ins Grab. Das alternativ mogliche Damenendspiel hatte ich auch erstmal mit der wenigen Zeit gewinnen mussen. Der Zwischenstand lautete hier 3,5-2,5 fur mein Team. Dummerweise sah die Partie meines Kumpels auch nicht vertrauenserweckend aus, da er ein Endspiel mit Zweiminusbauern verteidigte. Zwar boten dieungleichfarbi gen Laufer einen gewissen Remischarakter, aber da noch Damen auf dem Brett waren, konnte ich die Stellung nicht wirklich einschatzen.} 55. e5 Qf5 56. Qh8+ Kg6 57. Qxh4 Kxf7 58. Qg4 {(2'55) 5 der verbliebenen 10 Minuten gingen fur diesen Zug drauf und sind glaub ich ganz gut angelegt, da das Bauernendspiel verloren ist und ich andernfalls den d3 endlich gewinne.} Qxe5 59. Qd7+ Qe7 60. Qxe7+ Kxe7 61. Ke1 Kd7 62. Kd2 Kc6 63. Kxd3 Kxc5 64. Ke4 {Selbstverstandlich ein sehr sehr glucklicher Sieg, aber auch so oder so eine sehr interessante Partie. Dies ruhrt vermutlich nicht zuletzt daher, dass sich beide Seiten einige Fehler geleistet haben.} 1-0
"Ich glaube, Dir fehlt ein wenig die Forenerfahrung, um das beurteilen zu können. In den Foren, in denen ich war, z. B. Schachfeld, war das immer ein Kultthread mit bis zu 1000 Beiträgen. "
Analog zum Feld-Thread mein Projekt DWZ 2000 Nach und nach zunächst jetzt erstmal die Partien aus Gütersloh. Die erste Partie war ein Remis gg ein talentiertes, nettes Mädchen aus Hannover. Hätte ich gegen einen 80jährigen Rentner remisiert hätte ich mich sicherlich mehr geärgert
Zuletzt geändert von Tobi am Di 30. Aug 2011, 18:55, insgesamt 1-mal geändert.
"Ich glaube, Dir fehlt ein wenig die Forenerfahrung, um das beurteilen zu können. In den Foren, in denen ich war, z. B. Schachfeld, war das immer ein Kultthread mit bis zu 1000 Beiträgen. "
Bei dem KKK von der DWZ zu sprechen ist eh großer Schwachsinn, wenn sie nicht nachlässt sehe ich in ihr eine neue Melanie Ohme oder Elisabeth Päthz (auch wenns etwas früh ist nach einem kurzturnier, warten wir mal und schauen wo sie in ein zwei Jährchen steht, aber der Eindruck von vor Ort sitzt noch im Nacken).
14. Kb1 - So früh aus der Eröffnung?! Kam mir nicht so vor, immerhin hast du satte 19 Züge Theorie gespielt bis sie dann mit De7?! abgewichen ist (auch wenn 18. c5 im Moment mehr in Mode ist, aber wer interessiert schon für Mode?) Ich geb dem Zug deshalb ein ?! weil er eben wie deine Maschine fand La5 zulässt. Und jetzt brauchst du nicht irgendwelche begründung von Computerbewetungen nachliefern. Für mich wäre das mein 1. Kandidaten Zug gewesen, mit der simplen Begründung, dass sie ihren starken Läufer abgeben muss (da der Turm keine Felder mehr hat, wo er wegziehen kann). Ich weiß ich weiß, ich bin ja nicht gerade der beste Spieler, aber ich seh das mal aus meinem simplen Verständernis vom Schach und vielleicht hilft es ja, wenn man mal die Stellung aufs Grundsätzliche reduziert und darüber nachdenkt worum gehts hier in der Stellung. Ausserdem habe ich ja selber Caro-Kann gespielt, also vielleicht kann ich ja doch was beitragen. Zurück zu meinem simplen Schachverständnis: Auch im 22. Zug würde ich Grundsätzlich eher zum Zentrum schlagen und mich fragen wenn ich mich dagegen entscheide, ob es nicht eine andere Variante als die gibt,die ich sehe, und siehe da: 22. fxe5 Lc7 23. Thf1 f6 24. exf6(!) gxf6 und dann erst 25. g4 +=
So wie es so oft ist im Caro-Kann ist in der Partie allerdings die Partie verflacht und Remis geworden. Was aber alles andere als eine Schande ist, denn es ist von beiden Seiten eine prima Partie gewesen und ein guter Auftackt in ein solches Turnier!
"We are more often treacherous through weakness than through calculation." (Francois De La Rochefoucauld)
"To learn something new, take the path that you took yesterday." (John Burroughs)