Andrzej's Verlustpartien

Hier könnt ihr Eure Partien vorstellen und diskutieren.

Andrzej's Verlustpartien

Beitragvon Andrzej » Do 8. Apr 2010, 11:50

Hier eine Turnierpartie von meinem letzten Turnier.
Ich habe das Turnier gleich mit einer Niederlage gestartet, und ich frage mich, wie es dazu kommen konnte, dass die Partie so verlaufen ist.. Wo waren die strategischen Fehler, so dass ich später nur unter verschiedenen taktischen Übelkeiten wählen durfte?

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Re: Andrzej's Verlustpartien

Beitragvon Stratege » Do 8. Apr 2010, 13:42

Dein Gegner spielt einfach das Colle-Zukertort-Schema runter, erlaubt sich dabei den Tempo-Verlust Lf1-e2-d3 (vgl. Standard-Zugfolge 1. d4 d5 2. Sf3 Sf6 3. e3 e6 4. Ld3 c5 5. b3) und hat trotzdem noch alle Chancen.

Ich finde es eine undankbare Aufgabe, mit Schwarz gegen dieses Schema zu verteidigen. In unserer Klasse macht man dann halt doch mal eher in der Verteidigung Fehler. Abschreckende Beispiele finden sich genügend in Lestats Beiträgen im Kurzpartienthread.

Am einfachsten scheint es zu sein, wenn man auf frühes e6 verzichtet und Lf5 oder Lg4 spielt. Die entstehenden Slawisch-Stellungen nach weißem c4 dürften nicht so kompliziert sein, als dass man es nicht vorbereiten kann.

In der Partie solltest du meiner Ansicht nach ab 11. Tf3 mindestens ein Auge auf deinen König haben und Verteidigungsfiguren bereitstellen oder versuchen zu entlasten. Vielleicht direkt Se4 spielen anstatt dieses langsame Spiel am Damenflügel zu versuchen? Der Gegner macht vor deinem Se4 einen Verteidigungszug (Tc1) und stellt zwei Figuren besser für den Angriff, während du eigentlich nichts erreicht hast.
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Re: Andrzej's Verlustpartien

Beitragvon TheKillerGrob » Do 8. Apr 2010, 14:29

Dein strategischer Fehler lag darin, dass du den weissen Angriffsplan nicht genügend gewürdigt hast; vielleicht war dir diese Art des Angriffs auch unbekannt, wie sie im Larsen-Angriff (1.b3), Nimzowitch-Angriff (1.Sf3, 2.b3), der Bird-Eröffnung (1.f4) oder wie hier durch Transposition aus dem Nimzowitch-Angriff herführenden Zukertort-Eröffnung entstehen kann. All diese Eröffnungen haben ein Merkmal: das Damenfianchetto (obwohl dies bei Bird nicht obligatorisch ist), d.h. Weiss möchte natürlich seinem Läufer auf b2 die Diagonale öffnen; du als Schwarzer musst das natürlich versuchen zu verhindern, indem du entweder die Diagonale geschlossen hälst oder aber versuchst, diesen gefährlichen Läufer zu neutralisieren, sei es durch Abtausch oder durch ein Gegenfianchetto (soferrn dies noch ohne Nachteil herbeizuführen ist). Nun lass uns mal in die Partie schauen:

1.Sf3 Sf6 2.b3 d5 3.Lb2 e6 4.e3 c5 5.Le2 Ld6 6.0-0 0-0 7.d4 Sbd7

[7...cxd4! das ist die erste Möglichkeit, dem Weissen Plan einen Strich durch die Rechnung zu machen 8.Lxd4 (bei exd4 bleibt dei Diagonale verschlossen) Sc6 9.Lb2 e5! 10.Sbd2
(10.c4 dxc4 11.Lxc4? (11.bxc4 e4 12.Sd4 Db6 13.Sxc6 Dxb2 14.Dxd6 bxc6 15.Sd2=)

11...e4 12.Sg5 (12.Sd4? Lxh2+! 13.Kxh2 Sg4+ 14.Kg1 Dh4-+)

12...Lxh2+ 13.Kxh2 Sg4+ 14.Kg1 Dxg5 15.Le2 Td8-+; 10...e4 11.Sd4 Sxd4 12.Lxd4 Dc7 13.h3 Lh2+ 14.Kh1 Le5 15.Lxe5 Dxe5 16.c4 Td8 17.cxd5 Sxd5 18.Sc4 De7-/+]

8.Sbd2 b6 9.Se5 Dc7 10.f4 Lb7 11.Tf3 Tac8 12.Tc1 Lc6?! Du erkennst hier zwar, dass du Gegenspiel brauchst und willst b5 vorbereiten, aber das ist viel zu langsam! Die weissen Figuren wandern langsam zum Königsflügel und du unternimmst nichts dagegen. Du hättest spätestens jetzt auf Verteidigung umschalten müssen, wobei ich zugeben muss, dass es immer schwierig ist, wenn man erstmal seinem ersten Plan gefolg ist.

[12...cxd4! auch hier wieder die beste Entscheidung; die Idee ist, die weisse Läuferdiagonale zu schließen, denn 13.Lxd4 scheitert einfach taktisch. 13.exd4 (13.Lxd4 Sxe5 14.fxe5 Lxe5 15.Th3 Lxd4 16.exd4 e5!-+) 13...Dd8! die Dame hat nichts auf der c-linie nichts mehr verloren, sie muss zurück zur Verteidigung gebracht werden 14.Th3 Se4 15.Sxe4 dxe4 16.Lc4 Sf6! verteidigt den wichtigen Punkt h7; Schwarz steht jetzt gut, sollte Weiss nun zu aggressiv weiterspielen, kann er eine böse Überraschung erleben 17.g4? Sd5! 18.Lxd5 exd5 19.g5 g6 20.Dg4 Tc7 21.Dh4 h5!]

13.Th3 b5 14.Ld3 Se4? dies beschleunigt den Untergang nur; 14...g6 war die letzte Chance, obwohl Weiss hier mindestes einen Bauern gewinnen kann bei anhaltendem Angriff

15.Sxd7 Dxd7 16.dxc5 Lxc5 17.Dh5 h6 18.Lxe4?!

[18.Sxe4! dxe4 (18...Lxe3+ 19.Txe3 dxe4 20.Lxe4 Lxe4 21.Txe4+-) 19.Lxg7!+-]

18...dxe4 19.Sf1 f5? danach gibt es keine Rettung mehr

[19...Dd5! nach der weissen Ungenauigkeit 18.Lxe4, die letzte Chance! Weiss drohte in der Folge immer mit Tg3+Dxh6 20.Dg4 f6 21.Txh6 Df5 22.Dg3 Kf7 23.Th4 Tfd8= und obwohl Schwarz hier einen Bauern weniger hat, hat er Kompensation; die Verteidigung ist stabil und Weiss steht nun leich passiv]

20.Tg3 Tf7 21.Td1 [21.Dxh6!] 21...Db7 22.Dxh6 Ld5 23.Dg6 Lc6 24.Le5 Lb6 25.Th3+-

Ich hoffe, ich konnte etwas Licht ins Dunkel bringen. ;)
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Re: Andrzej's Verlustpartien

Beitragvon Andrzej » Do 8. Apr 2010, 18:06

Danke euch zweien, für die Analysen der Partie.
Vielleicht ist es schwer zu spielen, aber wie TheKillerGrob zeigte, nicht unmöglich. Da war viel drin, was ich hätte besser machen können.
Vielen Dank TheKillerGrob an die genaue Zerlegung meiner Partie! Die Varianten waren imba, die du da aufgezeigt hast. Wo lernt man so spielen? :D
20.Sxe4 ist natürlich sehr stark. Ich habe während der Partie vorallem mit 20.Lxg7 gerechnet, was aber mein Gegner nicht gesehen hat.

p.s.
Kleine Korrektur eines Tippfehlers vom Abschreiben der Partie: Es kam 23..Tc6 statt 23..Lc6, aber nicht weiter schlimm.
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Re: Andrzej's Verlustpartien

Beitragvon Andrzej » Mo 12. Apr 2010, 00:56

Meine nächste Verlustpartie. Mein Gegner, der mal wieder nur auf die Zahlen geguckt hat, dachte er hätte sehr leichtes Spiel. Leider hat er recht Glück gehabt, dass ich doch kurz vor der Zeitkontrolle daneben Griff und mit f6 den einzigen Zug finde, der wirklich in allen Varianten ins Matt läuft! Meine Intution sprach nicht dafür, und dennoch habe ich nicht alle Varianten überprüft, oder zumindest eine, ob zu sehen ob ich eine finde die nicht ins Matt läuft und f6 gezogen.. Hätte ich mir bissl Zeit gelassen, hätte ich mich vermutlich für einen anderen Zug entschieden. Z.B. für 38..Dh5 39Kg2 De2 mit doppelangriff und einfaches Remis.. Schlecht war auch einfach das Läuferpaar ohne Grund abzugeben, wollte aus faulheit einfach abtauschen.
Sehr stark fand ich dafür den Zug 29.. Te6! Poistionell normal wäre es einfach den Turm zu tauschen. Die Idee bestand ja im Vorfeld mit dem Minusbauern in ein Bauernendspiel mit ungleichfarbigen Läufern abzuwickeln. Dennoch habe ich mich für Te6! entschieden, der dem Turm die lienie lässt UND meine Schwerfiguren nicht abtauscht. Denn, ich wollte meine potentiellen Möglichkeiten nicht auflösen (die ja durch ungenaues Spiel vom Gegner später sogar zugelassen wurden!). Zudem hatte ich für den Minusbauern, eine leicht initiative, die ich durch das abtauschen verloren sah. Und ich habe gesehen, dass die besetzung der Linie nicht viel bringt! Würde ich das alles nicht beachten, müsste ich wohl hinter Te6 ein ? machen, aufgrund dieses weiterdenkes gehört dort aber definitiv ein ! hin.
Sich zu entscheiden, den Bauern zu geben statt die die Stellung zu runieren war auch ein schönes positionelle Opfer, immerhin einpaar Lichtblicke..
Naja, dass alles nützt nichts, wenn am Ende eine 0-1 steht. Einfach meinen Sinn für Gefahren schärfen und nicht so nachlässig damit umgehen! Ich denke bei genauem Spiel von meiner Seite zum Schluss, wäre ein unentschieden durchaus gerecht gewesen, aber wer Patzer begeht, muss nunmal bestraft werden. Es heißt in Zukunft einfach diese Patzer möglichst vermeiden und dazu den Sinn und die Intuition schärfen!


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Re: Andrzej's Verlustpartien

Beitragvon elvis » Mo 12. Apr 2010, 12:49

Bis zum 15. Zug sieht die Stellung einigermaßen okay aus. Deine Figuren harmonieren nicht optimal miteinander, aber gegen den zurückhaltenden weißen Aufbau ist das kein akutes Problem. Deine Stärke sehe ich am ehesten in der offenen d-Linie.
Der erste folgenreiche Fehler ist 17...Sg4. Nach dem erwartbaren Abtausch bleibt dein Bauer auf g4 eine Schwäche, wenige Züge später geht er verloren. Ein anderer Plan wäre 17...Td7 und 18...Tad8 gewesen.
21...Dxf6 würde ich nicht als "positionelles Opfer" schönreden, das ist einfach Schadensbegrenzung. Danach ist deine beste Aussicht ein Endspiel mit ungleichfarbigen Läufern und Minusbauer, also nichts gewinnträchtiges. Die Alternative 21...gxf6 wäre aber schlechter, Weiß bekommt danach gefährlichen Angriff.
Deine Wertschätzung von 29...Te6 kann ich nicht nachvollziehen. Du gehst dem Endspiel mit Dame + ungleichfarbigen Läufern aus dem Weg und gibst die freie Linie auf, nur wegen der Hoffnung, dass dein Gegner seine bessere Stellung sinnlos verdaddelt? Die "leichte Intiative" für Schwarz sehe ich nicht. Das größte Problem für Weiß ist es, ein remisträchtiges leicht besseres Endspiel mit ungleichfarbigen Läufern zu vermeiden. 29...Dd8 erzwingt den Turmtausch, du kannst danach wieder Druck auf f2 ausüben, und wenn Weiß das noch gewinnen will, muss der sich einiges einfallen lassen.
Dass es im Partieverlauf tatsächlich dazu kommt, dass dein Gegner unmittelbar danach drei denkbar schwache Züge macht, war wohl kaum vorherzusehen. Und auch nachdem dein Gegner die die Angriffschance am Königsflügel serviert, hast du nicht mehr als Remis.
38...f6 ist der Katastrophenzug überhaupt, ein völliger geistiger Blackout. Weshalb du in dieser Stellung an irgendetwas anderes denkst als deinen Angriff auf den vereinsamten weißen König fortsetzen, ist für mich überhaupt nicht nachvollziehbar. 38...Dxf2 39.Lb3 Df1+ 40.Kg4 De2+ 41.Kh3 Df1+ remis - oder wenn du partout willst, kannst du nach der Zeitkontrolle die Zugwiederholung vermeiden und suchen, ob du noch einen Gewinnweg findest.
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Re: Andrzej's Verlustpartien

Beitragvon Andrzej » Mo 12. Apr 2010, 23:15

38..f6 ist ein der Katastrophenzug der seines Gleichen sucht..
Die Idee hinter f6 bestand darin, durchaus den König weiter anzugreifen. Er sollte vorbereiten, dass nach Lxf2 Die Dame den zug xe5 nicht mehr hat. Leider funktioniert das in der Stellung absolut nicht und wäre ich nicht zu faul mich einwenig in die Stellung hineinzuknien, hätte ich es nicht gezogen.
Natrülich stellt Dxf6 schadensbegrenzung dar, und schwarz kann nicht um mehr als remis hoffen, dennoch ist es in gewisser weise ein positionelles opfer. :P Aber schönreden will ich die Partie trotzdem nicht. Verloren ist verloren, egal wie schön, oder nicht schön. Hoffe nur, aus Verlustpartien, wie diesen zu lernen..
Das Te6 strittig ist, ist klar. Das ! gab ich deshalb, weil um wirklich starke züge zu finden, man sich gewissen regeln wiedersetzen muss. Mit Dd8 Die Türme zu tauschen oder der direkte Tausch, wäre ja der normale weg. Ich hatte noch nicht ausgeschöpfte Möglichkeiten, die ich nutzen wollte. Die linie bringt in diesem Fall leider nicht soo viel ein. Falls meine Versuche am Königsflügel nichts einbringen sollten, kann ich immernoch versuchen die Türme zu tauschen.
(ich geh normal sehr sparsam mit sowas wie ! um, spätestens nachdem ich bei Turm Krefeld gesehn habe, wie jemand auf seinem Partieformular hinter jeden seiner züge ein ! gegeben hat.. egal wie blödsinnig diese waren.)
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Re: Andrzej's Verlustpartien

Beitragvon Andrzej » Fr 14. Mai 2010, 10:53

Das Turnier, dass ich gerade spiele hat für mich erstmal mit einer dicken Niderlage begonnen:



Das hat der Gegner im 19.. Zug analysiert:



Wo er die qualle zurückkriegt
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Re: Andrzej's Verlustpartien

Beitragvon elvis » Sa 15. Mai 2010, 13:52

Ich habe den Eindruck, dass du mit der Eröffnung nicht gut zurechtgekommen bist. Das Morra-Gambit ist ein typisches Beispiel dafür, wie Weiß einen Bauern gibt und dafür Entwicklungsvorsprung bekommt. Wenn du mit Schwarz das Gambit annimmst, solltest du danach dich vordringlich um deine Entwicklung kümmern, um den Rückstand aufzuholen. Ein Zug wie 11...Sh5 bringt dir nichts; im Gegenteil, weil du den Springer bald wieder zurückziehen musst, ist das ein doppelter Tempoverlust.
Im 14. Zug wäre bxa4 vielleicht eine Alternative gewesen. Weiß bekommt auch dann Vorteil durch den Druck auf der c-Linie, aber du hast wenigstens nicht diesen Freibauern auf c6 in deiner Stellung stecken. So etwas möchte man lieber nicht haben.
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Re: Andrzej's Verlustpartien

Beitragvon Andrzej » Mi 25. Aug 2010, 22:06

Ich habe hier zwei neue Verlustpartien aus dem letzen A Open:
(Da der pgn-viewer auf dem server ist der erneuert wird, einfach die quellschrift in fritz oder so kopieren)

[Event ""]
[Site "Microsoft"]
[Date "2010.08.20"]
[Round ""]
[White "Schachfreund"]
[Black "Andrzej"]
[Result "1-0"]
[ECO "B97"]
[WhiteElo ""]
[BlackElo ""]
[Annotator ",Microsoft"]
[PlyCount "89"]
[TimeControl ""]

1. e4 {0} c5 2. Nf3 d6 3. d4 cxd4 4. Nxd4 Nf6 5.
Nc3 a6 6. Bg5 e6 7. f4 Qb6 8. Qd2 Qxb2 9. Rb1 Qa3 10. Bxf6 gxf6 11. Be2 h5 12.
O-O Be7 13. Kh1 Qa5 14. Rf3 b5 15. Nb3 Qc7 16. Rh3 h4 17. Bg4 Nc6 18. Qf2 Bd7
19. Rxh4 O-O-O 20. Rxh8 Rxh8 21. Qd2 Na5 22. Be2 Nc4 23. Qd4 Kd8 24. a4 Na3 25.
Rb2 b4 26. Qxb4 d5 27. Qa5 dxe4 28. Bxa6 Rh5 29. Qxh5 Qxc3 30. Qa5+ Qxa5 31.
Nxa5 Bxa4 32. Rb8+ Kc7 33. Rb7+ Kd6 34. c3 f5 35. g3 Bf6 36. Rb4 Bd1 37. Nc4+
Nxc4 38. Rxc4 Be2 39. Ra4 Bf3+ 40. Kg1 Bxc3 41. Kf2 Kc5?? 42. Rc4+ Kb6 43. Rxc3
Kxa6 44. Rxf3 exf3 45. h4 1-0

und die zweite Partie:
So kanns laufen, wenn man kein c3 spielt.
Wie sagte aber nochmal Tal so schön, es gibt korrekte Opfer und meine :P Eigentlich habe ich einen ganzen Turm weggestellt (risiko, alles oder nix ohne springer würde ich die partie auch verlieren), aber mein Gegner wickelte falsch ab und gewann nur die qualle. Ich hatte dafür positionellen Vorteil so dass es nach der Abwicklung wieder etwa = stand. Am Ende hatte ich sogar 2mal die Gewinnmöglichkeit, bin mal gespannt wer sie sieht. :) Ich habe sie in Zeitnot leider nicht gesehen.

[Event ""]
[Site "Microsoft"]
[Date ""]
[Round "4"]
[White "Andrzej"]
[Black "Gegner"]
[Result "0-1"]
[ECO "C84"]
[WhiteElo ""]
[BlackElo ""]
[Annotator ",Microsoft"]
[PlyCount "76"]
[TimeControl "300"]

1. e4 e5 2. Nf3 Nc6 3. Bb5 a6 4. Ba4 Nf6 5. d3 d6
6. O-O Be7 7. Nbd2 b5 8. Bb3 Na5 9. Re1 Nxb3 10. axb3 c5 11. Nf1 O-O 12. Ng3
Ne8 13. h3 g6 14. Nh2 Ng7 15. Ng4 f5 16. Nh6+ Kh8 17. exf5 gxf5 18. Qf3 Ra7 19.
Nh5 Bb7 20. Re4 Bxe4 21. dxe4 f4 22. Nxg7 Kxg7 23. Nf5+ Kh8 24. Bd2 Bf6 25. Ba5
Qb8 26. Rd1 Rd7 27. Bd2 Qb6 28. Be1 Bd8 29. Qh5 Qc6 30. Rd5 Bc7 31. c4 bxc4 32.
bxc4 Qa4 33. Qh6 Rdf7 34. f3 Qxc4 35. Rd2 Qc1 36. Re2 Ba5 37. Kf1 Bxe1 38. Rxe1
Qxb2 {Zeit} 0-1
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