Zunächst sieht es relativ einfach aus mit dem Freibauern und dem aktiveren weißen König.
Die Idee, mit 1. g3 die Bauernstellung zu erhalten, scheitert an 1. ... g5, wonach Schwarz einen gedeckten Freibauern auf f3 bekommt.
Die Idee mit Nehmen auf f3 und dann Wanderung zum a-Bauern ist da schon eher interessant. Der Haken beim a-Bauern ist allerdings, dass er auf der a-Linie steht.

Will sagen: wenn Weiß den Bauern schlägt und Schwarz dann den wK auf der a-Linie festnagelt, dann bekommt Weiß Probleme. In etwa also:
1. gxf3 Kf8
2. Kc3 Ke7
3. Kb4 Kd6
4. Ka5 Kc5
5. Kxa6 Kc6
...und Schwarz opponiert einfach auf der c-Linie, bis Weiß die Lust verliert.
Versuchen wir´s also anders:
1. gxf3 Kf8
2. Ke3 Ke7
3. Kd4 Kd6
Schwarz hat mehr Reservetempi, so dass Weiß hier austempiert wird. Die Stellung ist meiner Meinung nach eher für Schwarz gewonnen.
So erstaunlich es ist, es scheint so, als ob die Ausgangsstellung für Weiß nicht zu gewinnen ist und dass eher Schwarz am Drücker ist.