von Lestat » So 25. Jul 2010, 15:11
Irgendwie spricht der nur von Eröffnungen. Mir wäre jetzt noch nie aufgefallen dass jemand, der gut Eröffnungen kennt, auch ein guter Spieler ist. Im gegenteil, alle Spieler, die ich kenne welche die meiste Zeit in Eröffnungen investieren, stagnieren seit Jahren auf dem gleichen Niveau herum.
Die Erfahrung die ich gemacht habe ist, dass man um besser zu werden ARBEITEN muss. Nehmen wir als beispiel Endspiel lernen:
die erste methode ist es, ein Buch aufzuschlagen, die possition auf dem brett aufzustellen und danach zug um zug ausführen die im buch aufgelistet wird. Heutzutage geht dies noch einfacher indem man einen video schaut.
Die zweite methode ist es, ein Buch aufzuschlagen, und zu arbeiten: die possition auf dem brett aufstellen und danach selber analysieren, zuerst ohne die figuren zu bewegen, wenn man das gefühlt hat die lösung gefunden zu haben führt man die züge auf dem brett aus, und erst wenn alles zu stimmen scheint schaut man sich die lösung im Buch an.
mit der ersten methode kommt man am anfang seiner schachkarriere gar nicht so schlecht voran, man schaut sich partien an, man schaut sich endspiele an, und stückchenweise bleibt etwas hängen. aber irgendwann kommt man zu einem punkt (und ich habe diesen punkt erreicht) wo diese methode einen nicht mehr weiter bringt. Um danach noch weiter zu kommen muss man die zweite methode benutzten. Sie ist viel langsamer, viel anstrengender, aber im endeffekt auch viel effektiver.
e^(i*pi) + 1 = 0
What the hell does the ratio of the circumference of a circle to its diameter have to do with the base of the natural logarithm and the square root of -1?