die abtausch-variante macht mir eigentlich eher weniger aus, man kann da gut entweder mit semi-tarrasch ausweichen oder auch einfach in die hauptvariante eingehen, einen rein nach minoritäts-angriff-schema vorgehenden weiss-spieler kann man da wohl gut mit einem kleinen königsangriff aus dem konzept bringen.
aber was gegen katalanisch?
1.d4 d5 2.c4 e6 3.Nf3 Nf6 4.g3
hier gibts mal zuerst 3 grosse varianten, angenommen mit 4. ...dxc4, abgelehnt mit 4. ...Be7 und einen semi-tarrasch aufbau mit 4. ...c5, aber was ist jetzt am "vernünftigsten"?
die hauptvariante im angenommenen mit 5.Bg2 Nc6 ist mir ehrlich gesagt zu theorie-lastig, aber evtl. ist die linie mit 5. ...c5 interessant
abgelehnt mit 4. ...Be7 5.Bg2 0-0 6.0-0 dxc4 7.Qc2 a6 8.Qxc4 b5 scheint interessant zu sein, aber (a) sind diese zugfolgen wohl nicht forciert und (b) ist der rückständige schwarze c-bauer nun doch auch nicht so das wahre...
4. ...c5 mit semi-tarrasch hat den nachteil dass es eben gar nicht semi-tarrasch ist, da kein springer auf c3 steht, von daher nach 5.cxd5 Nxd5 (exd5 ist tarrasch-verteidigung) 6.e4 gibts keinen springer auf c3 zu schlagen und man muss wohl nach b6 zurück, wie ist diese variante einzuschätzen?
anyway, gibts hier irgendwelche QGD/nimzo-inidisch spieler welche mir ihre "geheimnisse" verraten könnten?
